Spuren. Essays zu Kultur und Glaube

Die Essays zu Kultur und Glaube erinnern an übersehene kulturelle Dimensionen des Christentums und eröffnen Freiheitsräume des Denkens und Lebens. Christliche Zentralmotive und Lebenshaltungen werden lesbar als Spuren eines verborgenen Reichtums christlicher Lebenskunst und Weltinterpretation. Die Bibliothek „Spuren“ wird herausgegeben von Joachim Hake (Katholische Akademie Berlin) und Elmar Salmann OSB (Abtei Gerleve).

04

Salmann, Elmar

Geistesgegenwart

Figuren und Formen des Lebens

Geistesgegenwart

Eine lebensdienliche Theologie befasst sich mit dem Leben selbst, wie es erlitten, gestaltet und bestanden, auf sich genommen und gefasst wird. Solches Hinhören kündigt eine Art von Geistesgegenwart an, die zugleich gesammelte Aufmerksamkeit und Präsenz jenes Anwalts und Trösters wäre, der unserer Existenz aufhilft, sie herausfordert und trägt. Eine fröhliche, nachdenkliche Zeitgenossenschaft: kein erhobener Zeigefinger, keine süßsaure Bewertung anderer. In diesen Meditationen kommt eine erfrischende Weite zur Sprache.
(Christ in der Gegenwart 8/2012, S. 86)

Freilassend und einladend, hellsichtig und vielschichtig. (Ordenskorrespondenz 4/2012, S. 253)

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03

Terstriep, Dominik

Indifferenz

Von Kühle und Leidenschaft des Gleichgültigen

Indifferenz

Wie hält man es mit dem Vielen aus, mit einer Unzahl von Informationen, Ansprüchen, Wahrheiten und Optionen? Indifferenz reagiert auf das Viele: strategisch als kühles Spähen, kalt als unempfindliche Gleichgültigkeit, menschlich-geistlich als gastfreundliche Offenheit, leidenschaftlich als Wahl des als richtig Erkannten.
Ein spannendes und kluges Buch auf der Suche danach, wie wir mit unserem Willen, mit der Überfülle der Dinge und Ansprüche um uns herum und mit der Wahrheit umgehen. (Radio Vatikan, 26.02.2011)

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02

Bachl, Gottfried

Eucharistie

Macht und Lust des Verzehrens

Eucharistie

In der Eucharistie wird verzehrt und einverleibt. Der Tod wird nicht nur zitiert, er ereignet sich buchstäblich, er wird verübt und erlitten. Durch kein anderes Symbol wird der Mensch so stark an seine schwierige Lage erinnert, ein ­Esser und Trinker sein zu müssen. Inmitten der ­Gewalten von Verschlingen und Verzehren wird die ­Eucharistie verständlich als Sakrament der ­Rettung.

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