Länder

Link, Gertrud

Seele Du, in Sturm und Nacht...

Lieder aus der Verbannung in Korea

Seele Du, in Sturm und Nacht...

Nach der kommunistischen Machtübernahme in Korea wurden die benediktinischen Ordensleute 1949 verhaftet und in ein Arbeitslager gebracht. Die Außenwelt glaubte sie tot, bis die Ordensleute unerwartet 1954 entlassen wurden. Die Gedichte der Ordensschwester Gertrud Link erzählen von den Jahren der Kälte und des Hungers und wie der Glaube die Menschen am Leben erhielt.

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Lehmeier, Hans-Peter

Die zen-buddhistische Meditationspraxis des Zazen nach Zen-Meister Dogen

Ein Beitrag zum interreligiös-intermonastischen Dialog zwischen Zen-Buddhisten und Christen

Die zen-buddhistische Meditationspraxis des Zazen nach Zen-Meister Dogen

Kaum eine andere Persönlichkeit hat in den letzten Jahren im religiösen Leben Japans solch eine Renaissance erlebt wie Zen-Meister Dōgen (1200-1253). Seine Lehre des Zazen, dem „Nur-Sitzen in Versenkung” bietet suchenden Menschen die Möglichkeit, Lebenssinn zu erfahren. Die in der Schweigemeditation erworbene Stille in Verbindung mit der Einheitserfahrung von Körper und Geist stellt eine Wegemöglichkeit dar, wie der Mensch zu sich selbst finden kann. Diese zen-buddhistische Meditationspraxis des Zazen kann in die christliche Glaubenslehre unter Berücksichtigung entsprechender Verlautbarungen der evangelischen und katholischen Kirche integriert werden, ohne dabei die Unterschiede zu verwischen und ohne die eigene Identität aufzugeben. Unter gewissen Konditionen ist der Zen-Weg für Christen, die trotz Zen Christen bleiben, möglich. Auf dieser Grundlage wird interreligiöser Dialog gestaltet, in dem es darum geht, der zen­buddhistischen Lehre in Offenheit, gegenseitiger Achtung und in Toleranz unter Wahrung der eigenen christlichen Identität zu begegnen.

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Choi, Gi-SeopKim, Hyeong-Gi

Jesus und Konfuzius

Dialog heiliger Schriften

Jesus und Konfuzius

„Die Wege, welche die Bibel und die Gespräche des Konfuzius (Lun Yu) eröffnen, sind recht unterschiedlich: Der eine geht von oben, der andere von unten aus. Aber die beiden Wege treffen im Menschen zusammen. Wo genau liegt ihr Berührungspunkt?“ (Gi-Seop Choi)

Es gibt kein Werk, welches die ostasiatische Geistesgeschichte mehr geprägt hätte, als das „Lun Yu“, die Gespräche des Konfuzius. Sie entwerfen ein Menschenbild, das geprägt ist vom Streben nach Weisheit und Tugend. Dagegen ist die Kultur des Westens tiefgreifend vom Denken der Bibel geprägt, die als Offenbarung Gottes an den Menschen verbindliche Wegweisung gibt. Die Autoren versuchen aus ihrem koreanischen Hintergrund heraus, Brücken zwischen den Kulturen von Ost und West zu schlagen. Bei einer vergleichenden Lektüre der heiligen Schriften entdecken sie Unterschiede, aber auch überraschende Gemeinsamkeiten.

2. überarbeitete Auflage 2010

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Pallath, Paul

Die katholische Kirche in Indien gestern und heute

Die katholische Kirche in Indien gestern und heute

Die indische Kirche führt ihren Ursprung in die früheste Zeit des Christentums, auf den Apostel Thomas zurück. Als religiöse Minderheit in einer hinduistisch geprägten Gesellschaft hat sie manche Sonderentwicklungen durchlebt. Die Gemeinschaft der lateinischen, syro-malabarischen und syro-malankarischen Kirche ist für Außenstehende oft schwer durchschaubar. Der vorliegende Überblick möchte in leicht verständlicher Weise in Geschichte und Gegenwart der katholischen Kirche Indiens einführen.

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Hong, Sungwon

Krieger und Sänger

Krieger und Sänger

Kim Kibom ist tot. Wer ist dieser Mann gewesen, der einst das Zeug zum Klassenbesten hatte, der mehr als zehn Jahre lang von der Außenwelt isoliert in einem abgelegenen Gebirgstal lebte und viele Jahre die Aufforderung, sich einen neuen Personalausweis ausstellen zu lassen, ignorierte? Ein Schulfreund und der Besitzer des Unfallwagens, durch den Kim Kibom zu Tode kam, machen sich auf die Suche nach der Vergangenheit eines Mannes, der alles andere als gewöhnlich war. Eindringliche Erzählungen aus dem koreanischen Alltag.

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Nunes, Adriana

Nur die Edelsteine kommen aus Brasilien

Brasilianer in Deutschland

Nur die Edelsteine kommen aus Brasilien

31 Geschichten von Brasilianern in Deutschland. Fußballer, Politiker, käufliche Mädchen, politisch Verfolgte, Geschäftsmänner …
Ruhelose Pilger auf der Suche nach einem besseren Leben…

„Ich klopfte bei jedem Juwelier an. Da ich sehr deutsch aussehe, wurde ich nie abgewiesen. Aber sobald ich mich als Brasilianer zu erkennen gab, wollten die meisten nicht einmal mit mir sprechen… Also stellte ich es anders an… Ich sagte nicht, woher ich kam, sondern nur, dass die Edelsteine aus Brasilien waren.“
Tarcísio Loch, Diamantenschürfer

„Ich nähere mich einer wunderschönen deutschen Frau und versuche ein Gespräch anzufangen. An ihrem unfreundlichen Gesichtsausdruck sehe ich sofort, was sie denkt: ‚Scheiße, ein Ausländer, bestimmt einer von denen, die heiraten wollen wegen des Visums‘. Die Frau drückt auf sämtliche Alarmknöpfe und es ist aus mit dem Flirt.“
Joao Machado, Schriftsteller und Lebenskünstler

„Die Bauarbeiter meinten, sie hätten das Recht, den Tänzerinnen an den Hintern zu fassen und beschimpften uns als ‚primitive kleine Negerinnen, Dritte Welt, die sind gerade mal gut, für uns zu kochen und für’n Hunderter mit uns ins Bett zu gehen‘. Das Blut stieg mir in den Kopf…“
Roseane Bonfim, Sambalehrerin

„Mein Leben in Deutschland ist bestimmt von Sauberkeit. Sauberkeit und Samba. Es ist einfach toll“.
Laércio Abreu, Putzmann und Sambatänzer

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Zoh, Johann

Koreanische Ästhetik

Koreanische Ästhetik

Der Überblick über das koreanische Kunstschaffen spannt einen weiten Bogen von der frühen Höhlenmalerei der Goguryeo-Ära, über die vollendeten Buddha-Plastiken der Shilla-Zeit, die einzigartige Grüne Keramik, die Buddha-Malereien der Goryeo-Zeit, die anmutige Weiße Keramik, die naturalistische Landschaftsmalerei der Joseon-Epoche bis hin zu Tanz, Dichtung, Gartenbaukunst und Architektur. Dabei wird als Merkmal einer besonderen koreanischen Ästhetik ein Hang zum Schlichten und ein ausgeprägter Naturbezug herausgearbeitet. Aufgrund der zahlreichen Beispiele verschafft der Autor einen tiefen Einblick in die Welt östlichen künstlerischen Schaffens.

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Dondorfer O.S.B. (ed.), Witgar

Schicksal in Korea

Deutsche Missionare berichten (1944-1954)

Schicksal in Korea

Die Rückkehr von 42 deutschen Benediktinermissionaren und -missionarinnen nach Deutschland, die jahrelang im kommunistisch besetzten Nordkorea verschollen waren, fand 1954 ein viel beachtetes Medienecho. In Erlebnisberichten werden die letzten Jahre der Missionsabtei Tokwon unter japanischer, russischer und nordkoreanischer Herrschaft lebendig und die schwere Zeit im Strafgefangenenlager Oksadok, in dem viele Missionare ihr Leben hingaben.

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Kalanzi, Benny

Aber Gott wollte Musik

Eine afrikanische Sinfonie

Aber Gott wollte Musik

Dem hochbegabten jungen Afrikaner Benny Kalanzi scheinen nach der Unabhängigkeit Ugandas alle Türen offen zu stehen. Er studiert Englisch und Musik in Europa und unterrichtet afrikanische Musik in den USA. Dennoch zieht es ihn in seine Heimat zurück, wo sämtliche Versuche, eine gesicherte Existenz aufzubauen letztlich scheitern. Ein nachdenklicher Lebensrückblick ohne Bitterkeit und zugleich ein Zeugnis für die tiefen Unterschiede zwischen den alten Industriestaaten und den jungen Entwicklungsnationen Afrikas.

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