Ordensgeschichte

Haszprunar, Adele

Teilende Hände – Heilende Hände

Das caritative Wirken der Frauenorden und Kongregationen und die Soziale Frage in Wien (1815-1914)

Teilende Hände – Heilende Hände

Frauenorden und Kongregationen haben gerade im 19. Jahrhundert mit ihrem Wirken das Gesundheitswesen und die Armenpflege der Kaiserstadt Wien geprägt. Insgesamt 19 Schwesterngemeinschaften siedelten sich zwischen 1832 und 1919 in Wien an und entfalteten ein dichtes caritativ-soziales Wirken. Die Geschichte der Gemeinschaften ist dabei eng verbunden mit den sozialen, wirtschaftlichen, religiösen und kulturellen Entwicklungen dieser Zeit. Die Untersuchung gibt Auskunft über die verschiedenen Gründungen, das Alltagsleben der Ordensfrauen, die vielfältigen Beziehungen zu Behörden, Adel und Kaiserhaus und versucht die Bedeutung der Gemeinschaften für Fürsorgewesen, Frauenemanzipation und Sozialgeschichte herauszuarbeiten.

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Angela von Foligno

Das Memorial und die Letzten Worte

Das Memorial und die Letzten Worte

Angela von Foligno (1248 – 1309) trat nach einem Bekehrungserlebnis in den Dritten Orden der Franziskaner ein, wo sie ein Leben in radikaler Armut führte. Ihre mystischen Erlebnisse und Visionen wurden von ihrem geistlichen Begleiter im „Memorial“ gesammelt. Die Texte, die um Selbsthingabe und Kreuzesnachfolge kreisen, sind ein wichtiges Zeugnis mittelalterlicher Frauenmystik.

Herausgegeben von Louise Gnädinger

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Katzenmaier, Theodolinde

Vom KZ ins Kloster

Ein Stück Lebensgeschichte

Vom KZ ins Kloster

Die junge Katharina Katzenmaier ist seit 1942 als Seelsorgshelferin in Püttlingen tätig. Aufgrund ihrer Kritik am Nationalsozialismus wird sie verhaftet und ins KZ Ravensbrück gebracht. Gegen Kriegsende nimmt sie am Todesmarsch der Häftlinge teil. Ihr Erinnerungsbericht dokumentiert in bewegender Weise die „Hölle von Ravensbrück“.

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Mack, Maria Imma

Warum ich Azaleen liebe

Erinnerungen an meine Fahrten zur Plantage des Konzentrationslagers Dachau

Warum ich Azaleen liebe

Fast zufällig kam die damals 20jährige Autorin im Mai 1944 mit dem KZ Dachau und dem schrecklichen Schicksal der Häftlinge in Berührung. Bei wöchentlichen Fahrten hatte sie dort Blumen abzuholen. Bald begriff sie, was hinter den Mauern vor sich ging. Unter großer Gefahr vermittelte sie zwischen Häftlingen und der Außenwelt. Spannend und ergreifend schildert Sr. Maria Imma ihre Erfahrungen in dunkler Zeit.

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Schäfer (ed.), CyrillKominiak (ed.), BenediktCôté (ed.), Jacques

Loci ubi deus quaeritur

Loci ubi deus quaeritur

Im Bildband unter dem Titel »Loci ubi Deus quaeritur« (Orte, an denen Gott gesucht wird) stellen sich sämtliche Abteien und selbständige Priorate der Benediktinermönche in Wort und Bild selbst vor. Dadurch entsteht ein weitgefasster, aber auch persönlich gehaltener Überblick über die weltweite Tätigkeit des Benediktinerordens. Jeder Beitrag erscheint in der jeweiligen Landessprache sowie mit Übersetzungen ins Deutsche, Englische oder auch Französische. Die Bebilderung ist durchgehend farbig ebenso wie die Abteiwappen. Ein Kartenteil, der eine schnelle geographische Standortbestimmung ermöglicht, sowie ein beigelegter Adressenteil, der postalische Angaben, Fax, E-Mail und Webseiten enthält, runden das aufwendige Werk ab.

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AIM

So fern und doch so nah

Klöster in einer globalen Welt

So fern und doch so nah

Die Gründung einer „Allianz der Klöster“ (AIM) im Jahr 1961 wurde notwendig, als die Klöster der benediktinischen Familie einen erstaunlichen Aufschwung erlebten. Heute umfasst die Allianz 450 Gemeinschaften in Afrika, Lateinamerika und Asien. Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat sich dieser Zusammenschluss der kontemplativen Klöster vielfach bewähren können: bei der Begleitung von Neugründungen, ihrer Vernetzung und Unterstützung, bei der Ausbildung und durch finanzielle Hilfen. Der geschwisterliche Austausch hat dazu beigetragen, dass heute eine echte weltweite Gemeinschaft der Klöster besteht. Er stand auch am Anfang des Interreligiösen monastischen Dialogs, vor allem mit buddhistischen Mönchen in Tibet und Japan. Durch Engagement und Solidarität konnte AIM ein neues Kapitel benediktinischen Mönchtums eröffnen.

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AIM

So far yet so near

Monasticism for a new world

So far yet so near

The establishment of the Alliance for International Monasticism (AIM) became necessary in 1961 due to the remarkable expansion of monasteries of Benedictine obedience. Today it covers nearly 450 communities in Africa, Latin America, and Asia. This organisation, fragile at the beginning, supported by the monastic Orders, has accompanied the life of new foundations: their coordination, mutual aid, formation, and financial support. This kind of fraternal presence has contributed to the emerging of a truly lived-out universal communion. It was also the origin of the Monastic Interreligious Dialogue, particularly with the Buddhist monks of Tibet and Japan. AIM’s mysterious history, the history of the solidarity and autonomy of monasteries following St Benedict, writes new pages in monastic history.

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AIM

Si loin si proche

Des monastères pour un monde nouveau

Si loin si proche

La création de l’Alliance Inter Monastères (AIM) a été rendue nécessaire en 1961 par la remarquable expansion des monastères d’obédience bénédictine. Elle couvre de nos jours près de 450 communautés en Afrique, en Amérique latine et en Asie. Cet organisme fragile au départ, soutenu par les Ordres monastiques, a accompagné la vie des nouvelles fondations, leur coordination, leur entraide, leur formation et leur soutien financier. Cette forme de présence fraternelle a contribué à l’émergence d’une communion universelle réellement vécue. Elle fut aussi à l’origine du Dialogue Interreligieux Monastique, particulièrement avec les moines bouddhistes au Tibet et au Japon. Histoire mystérieuse de l’AIM, histoire des solidarités et de l’autonomie des monastères issus de saint Benoît, nouvelles pages d’histoire monastique.

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