Baviera

Friedl-Muschweck, Anja

Das Stift Sankt Veit in Herrieden

Studien zu Kanonikern, Herrschaft und Außenbeziehungen (1678-1804)

Das Stift Sankt Veit in Herrieden

Das Stift Sankt Veit in Wechselwirkung mit der Stadt Herrieden in der Epoche vom Dreißigjährigen Krieg bis zur Aufhebung mit der Säkularisation steht im Mittelpunkt des vorliegenden Buches. Die Erneuerungsprozesse nach dem Krieg und die geistliche Herrschaft in Abhängigkeit vom Hochstift Eichstätt sowie Außenbeziehungen des Stifts vor allem im mittelfränkischen Raum werden erschlossen. Zudem eröffnen die Studien vielfältige Einblicke in die Lebenswelten der Kanoniker und in die sozialen Verhältnisse in der Stadt Herrieden.

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Ferg, Günther

„Ihr seid gesandt“

Rechtsgestalt und Charisma der Kongregation der „Armen Schulschwestern von Unserer Lieben Frau“. Eine ordensrechtsgeschichtliche Untersuchung

„Ihr seid gesandt“

Darstellung des Eigenrechts der Armen Schulschwestern seit der Gründung durch Karolina Gerhardinger (1843) bis heute. Ausgehend vom Ordensrecht des 19. Jahrhunderts und dem zeitgenössischen Mädchenbildungswesen wird dabei der Schwerpunkt auf Rechtsmaterien gelegt, die beispielgebend und rechtsbildend gewirkt haben.

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Kaufmann (ed.), Michael

Chronik der Abtei Metten 766–2016

Chronik der Abtei Metten 766–2016

Die 1250 Jahre umfassende Chronik von Metten möchte ein Gesamtbild über die vielfältigen Entwicklungen verschaffen, die das niederbayerische Kloster seit der Gründung im 8. Jahrhundert durchlaufen hat. Der Weg führte vom Rodungskloster zur Kommende, dann wieder zur Erneuerung des benediktinischen Lebens. Neue Aufgaben wuchsen in Seelsorge, Kunst und Wissenschaft hinzu. Besitztümer kamen und gingen, wurden geschenkt und wieder genommen. Politische, wirtschaftliche und kirchliche Entwicklungen wirkten sich beständig aus, kaum ein Jahrhundert konnte den Frieden genießen. Der Überlebenskampf schien verloren, als im Zuge der Säkularisation nicht nur ein Ende des klösterlichen Lebens, sondern die Zerschlagung des Klosterbesitzes verordnet wurde. Das kleine Metten erhielt dennoch die Gelegenheit, wieder von vorne anzufangen, und sich in Schule, Seelsorge, Wissenschaft und Handwerk zu entfalten. Als roter Faden der langen Geschichte ist wohl der Klosterpatron St. Michael zu betrachten, der als einziges Element seit der Gründung bis heute dem Kloster erhalten blieb.

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Müller (ed.), GerhardWeigelt (ed.), HorstZorn (ed.), Wolfgang

Handbuch der Geschichte der Evangelischen Kirche in Bayern

Band 1: Von den Anfängen des Christentums bis zum Ende des 18. Jahrhunderts

Handbuch der Geschichte der Evangelischen Kirche in Bayern

Vor zwei Jahren wurde der zweite Band des “Handbuchs der Geschichte der evangelischen Kirche in Bayern” vorgelegt. Darin wurde die Zeit des 19. und des 20. Jahrhunderts behandelt.

Im jetzt erschienenen Band 1 wird die Geschichte “Von den Anfängen des Christentums bis zum Ende des 18. Jahrhunderts” dargestellt. Das Gesamtwerk ist damit abgeschlossen.

Geographischer Bezugsrahmen ist in beiden Bänden der Freistaat Bayern. Es waren also Gebiete zu erfassen, in denen die kirchlichen Entwicklungen unterschiedlich oder auch gegenläufig verliefen: das Herzogtum Bayern, das östliche Schwaben, das Herzogtum Pfalz – Neuburg, die Oberpfalz, Reichsstädte wie Augsburg, Nürnberg oder Regensburg, Mittel-, Ober- und Unterfranken, aber auch das erst 1920 zu Bayern gekommene Fürstentum Coburg.

Da die evangelische Kirche auf den Entscheidungen der alten und der mittelalterlichen Kirche fußt, daran anknüpfte, sie veränderte und fortführte, wird in einem I. Kapitel die Geschichte des Christentums in Bayern von seinen Anfängen bis zum Ende des 15. Jahrhunderts behandelt. Die kritische Auseinandersetzung mit spätmittelalterlicher Theologie und Frömmigkeit ist hier ein Schwerpunkt.

In einem II. Kapitel wird die Reformation behandelt – ein für dieses Handbuch besonders wichtiger Zeitabschnitt. Der höchst unterschiedlichen Entwicklung in den verschiedenen Territorien und Reichsstädten wird nachgegangen. Von der “Konsolidierung des evangelischen Kirchenwesens” – etwa in Mittel- und Oberfranken – bis hin zur Gegenreformation – etwa in der Oberpfalz – reicht der Spannungsbogen im III. Kapitel. Im letzten, dem IV. Kapitel geht es um die Epoche nach dem Dreißigjährigen Krieg “bis zum Ende des Alten Reiches”. Hier ist die Geschichte der Beziehungen zwischen Staat und Kirche genauso fortzuschreiben wie die von Theologie und Frömmigkeit. Pietismus und Aufklärung seien beispielhaft genannt.

Auch in diesem Band wurde die Kunstgeschichte berücksichtigt, die sich bereits im Spätmittelalter als für die Reformation wichtiger Ausdruck kirchlichen Lebens erweist. Die Musikgeschichte wurde seit dem 16. Jahrhundert in ihrer Bedeutung für die evangelische Kirche analysiert.

Auf die unterschiedlichen konfessionellen Gruppen wie Lutheraner und Reformierte wurde genauso eingegangen wie auf Sonderbewegungen, z. B. die Täufer oder den radikalen Pietismus.

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Bisping, Sandra

Öffnung zur Welt

Einheimische und Fremde im Landkreis Mühldorf am Inn 1945-1952

Öffnung zur Welt

In den ersten Nachkriegsjahren trafen in den ländlichen Regionen Bayerns, so auch im Landkreis Mühldorf, Menschen verschiedenster Herkunft aufeinander: US-Soldaten, Evakuierte aus Städten, befreite Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter und Überlebende der Konzentrationslager aus vielen Ländern Europas sowie Flüchtlinge und Heimatvertriebene. Zwangsläufig entstanden vielfältige Begegnungen zwischen diesen Menschen und der einheimischen Bevölkerung, Konflikte wurden ausgetragen, Wahrnehmungsmuster ausgeprägt, aber auch dauerhafte Veränderungen angestoßen.

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Wegmaier, Alexander

Außenpolitik im Föderalismus

Außenpolitik im Föderalismus

Der Neuabschluss der Salinenkonvention über die wechselseitigen Salzbeziehungen zwischen Bayern und Österreich im Jahr 1957 gewinnt seine Bedeutung als verfassungspolitischer Präzedenzfall, den der Freistaat Bayern dazu nutzte, seinen Anspruch auf einen eigenständigen außenpolitischen Gestaltungsspielraum zu demonstrieren und damit das eigenstaatliche Selbstverständnis Bayerns zu untermauern.

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Kraus, Werner

Karl der Kleine

Geschichte einer Jugend

Karl der Kleine

In der Figur des Karli Grob schlüpft der Autor Werner Kraus noch einmal in den jungen Burschen hinein, der er einmal war. So führt er den Leser mal heiter, mal nachdenklich, aber immer mit einer Prise Humor durch eine glückliche Kindheit in dem oberbayerischen Marktflecken Murnau, die Jahre am Gymnasium in Garmisch und die fünf Jahre Kriegsdienst bei der Luftwaffe bis zur Rückkehr in seine Heimat. Die Zeit von 1927 bis 1952, fünfundzwanzig Jahre in einer außergewöhnlich turbulenten Epoche der deutschen Geschichte, wird aus der ganz persönlichen Sicht des Autors alias Karli Grob aufs neue lebendig.

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