Libri

Schlosser (ed.), Marianne

Bartholomäus a Martyribus: Stimulus Pastorum

Zur Spiritualität des Hirtenamtes

Bartholomäus a Martyribus: Stimulus Pastorum

Bartholomäus a Martyribus (1514–1590), Erzbischof der portugiesischen Stadt Braga, gehört zu den bedeutendsten Teilnehmern des Konzils von Trient. Getragen von einem hohen Reformbewusstsein formulierte er über Jahre hinweg seine Einsichten über Wesen und Aufgaben des Bischofsamtes im Werk „Stimulus Pastorum“. Dabei geht es dem Verfasser nicht um einen Pflichtenkatalog, sondern um eine innere Formung, welche Verantwortung demütig annehmen und die Aufgaben leicht fallen lässt. Sein Traktat zählt zu den meistgelesenen Bischofsspiegeln der Frühen Neuzeit.

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Brandl (ed.), Ludwig

Via Crucis – Jesu Leiden und Sterben

Zeichnungen von Ernst Arnold Bauer mit Betrachtungen von Karl Kern SJ und Wolfgang J. Bandion. Herausgegeben von Ludwig Brandl.

Via Crucis – Jesu Leiden und Sterben

Es gibt kaum eine katholische Kirche, in der sich nicht Bilder eines Kreuzwegs befinden. Kreuzwege gehören gewissermaßen zur Grundausstattung einer Kirche. Sie führen eindrucksvoll vor Augen, wie Jesus vor 2000 Jahren gelitten hat und für die Menschen gestorben ist. In diesem Band wird der Kreuzweg des zeitgenössischen Künstlers Ernst Arnold Bauer vorgestellt. Zu den 14 Zeichnungen haben Pater Karl Kern SJ und Wolfgang J. Bandion Betrachtungen geschrieben, welche in die Bildwelt und die besonderen malerischen Intuitionen des Künstlers hineinführen.

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Tammler, Ulrich

Albert Michael Koeniger (1874–1950)

Aus dem Leben und Wirken eines schwäbisch-bayerischen Kanonisten und Kirchen(rechts)historikers

Albert Michael Koeniger (1874–1950)

Prof. Dr. Albert Michael Koeniger betreute von 1919 bis 1938 den Bonner Lehrstuhl für Kirchenrecht und -geschichte. Er erwies sich dabei als streitbarer, zugleich aber auch als von großer Gewissenhaftigkeit und tiefem Gerechtigkeitsempfinden geprägter Wissenschaftler, für den das Prinzip „Gerechtigkeit“ sowie das Bestehen und Einhalten von Vorschriften – im umfassenden Sinn verstanden – kein Selbstzweck waren, sondern einen hohen Stellenwert besaßen. Der biographische Studie erarbeitet aus den Quellen seine zahlreichen Konflikte vor allem innerhalb der Theologischen Fakultät und gibt Einblicke in seine Rechtslehre.

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Schlegel, Michael

Jerusalem „an jenem Tag”

Eine traditionsgeschichtliche Untersuchung von Sach 12-14 zur Rolle Jerusalems im Endgeschehen im Kontext spätprophetischer Literatur

Jerusalem „an jenem Tag”

Die vorliegende Dissertation behandelt die Rolle Jerusalems im Endgeschehen. Gerade in nachexilischer Zeit wird in der späten Prophetie des Alten Testaments eine Eschatologie entworfen, in deren Zentrum der Tempel bzw. die Stadt Jerusalem stehen. Diese Texte haben eine breite Wirkungsgeschichte entfaltet, von der Vision des endzeitlichen Jerusalems in Offb 21-22 bis hin zu Aussagen des II. Vatikanischen Konzils. In diesem weiten Horizont stellt sich die
Frage nach der Rolle Jerusalems im Endgeschehen, die wir hier ausgehend von Sach 12-14 („Tritosacharja“ 8) aus behandeln und in Bezug zu den zahlreichen Spender- und Paralleltexten erarbeitet haben. Weiter schreibt sich die vorliegende Arbeit gut in das Forschungsfeld der „Identität Israels“ ein: Gerade in nachexilischer Zeit entwickeln sich vermehrt eschatologisierte Hoffnungsbilder, die in ihrer Auswirkung auf die Identität Israels bzw. des Judentums bis heute kaum überschätzt werden können.

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Signori (ed.), Gabriela

Das Jahrzeitbuch des Klosters Tänikon (ca. 1315 bis 1680)

Das Jahrzeitbuch des Klosters Tänikon (ca. 1315 bis 1680)

Spätestens seit dem 14. Jahrhundert verdichten sich die Belege für ein individuelles Totengedenken im Zisterzienserorden. Ein frühes Beispiel dafür bietet das Totenbuch des Zisterzienserinnenklosters Tänikon im heutigen Kanton Thurgau – dort Jahrzeitbuch genannt – aus dem letzten Viertel des 14. Jahrhunderts, das bis ins ausgehende 17. Jahrhundert ergänzt wurde. Die vorliegende Edition des Werkes möchte einen Beitrag zur Regionalgeschichte und zisterziensischen Ordensgeschichte, aber auch zum Wandel der Gedenkkultur leisten.

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Wieneke (ed.), Josef

Fest im Glauben

150 Jahre St. Matthias, Berlin-Schöneberg

Fest im Glauben

Die Pfarrei St. Matthias in Berlin-Schöneberg blickt im Jahr 2018 auf 150 Jahre Geschichte zurück: Dank der Spende eines engagierten Katholiken konnte 1868 eine erste kleine Kirche errichtet werden. Rasch wuchsen die Gemeinde und die von ihr betreuten Einrichtungen. St. Matthias blieb dabei bis heute in enger Verbindung mit der westfälischen Diözese Münster, aus der die Seelsorger entsandt werden. Eindrucksvolle Pfarrergestalten wie der spätere Bischof Clemens August Kardinal von Galen oder Albert Coppenrath prägten das Gemeindeleben. Nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges und der Teilung Berlins ist heute, auch dank der Anziehungskraft der Hauptstadt, eine bunte Mischung verschiedener Sprachen, Kulturen und Nationen als „lebendige Steine“ zur Gemeinde St. Matthias zusammengewachsen – geeint im gemeinsamen Glauben.

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Egger, Gottfried

Bernardin von Siena

Verkünder des Namens Jesu

Bernardin von Siena

Zu den beliebtesten franziskanischen Heiligen zählt Bernardin von Siena (1380-1444). Als wortgewaltiger Volksprediger zog er im mittelalterlichen Norditalien von Stadt zu Stadt und rief in seiner Verkündigung zu Versöhnung, aber auch zu sozialer Gerechtigkeit auf. Bekannt wurde er vor allem durch seinen Aufruf, den Namen Jesu zu heiligen, woran heute noch zahlreiche IHS-Inschriften mit dem Strahlenkreis erinnern. Diese Lebensbeschreibung möchte an das Wirken des großen Heiligen erinnern, der dem Franziskanerorden wichtige Reformimpulse vermittelte, und seine Bedeutung für die heutige Zeit erschließen.

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Driever, Willibrord

Der geistliche Begleiter nach der Regula Benedicti

Historische, textanalytische und pastorale Perspektiven

Der geistliche Begleiter nach der Regula Benedicti

Die Benediktusregel enthält Elemente geistlicher Begleitung, die auch außerhalb des klösterlichen Lebens von Bedeutung sein können. Die hier vorliegende Untersuchung möchte daher ein Profil geistlicher Begleitung entwerfen, die sich auch auf Christen außerhalb von Ordensgemeinschaften bezieht, welche ihre Christusnachfolge in der Spiritualität des hl. Benedikt verwirklichen möchten. Dabei werden einerseits die heutige Glaubenswirklichkeit und die von ihr geprägten Menschen ernst genommen, andererseits wird die Benediktusregel in ihrem normativen Charakter für die persönliche Lebensgestaltung und als Impuls für pastorales Handeln gewürdigt.

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Fischer, Dirk

Existenz der doppelten Negation

Die Präimplantationsdiagnostik und das Selbstverständnis des geborenen Menschen

Existenz der doppelten Negation

Vielfältige Argumente wurden im Zuge der Debatte um die Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID) in der Bundesrepublik Deutschland ins Feld geführt. Fast keinerlei Beachtung fand hierbei der geborene Mensch, der aus dieser reproduktionsmedizinischen Maßnahme hervorgeht. Mit dem Argument von der Existenz der doppelten Negation wird eine alternative Betrachtungsweise auf die PID gewählt. Bei der Erhellung der Frage nach der Bedeutung, die die PID für das Selbstverständnis des geborenen Menschen zu haben vermag, eröffnen Denkansätze des französischen Philosophen Gabriel Marcel (1889-1973) anregende und die bisherige Diskussion bereichernde Perspektiven.

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