History

Friedl-Muschweck, Anja

Das Stift Sankt Veit in Herrieden

Studien zu Kanonikern, Herrschaft und Außenbeziehungen (1678-1804)

Das Stift Sankt Veit in Herrieden

Das Stift Sankt Veit in Wechselwirkung mit der Stadt Herrieden in der Epoche vom Dreißigjährigen Krieg bis zur Aufhebung mit der Säkularisation steht im Mittelpunkt des vorliegenden Buches. Die Erneuerungsprozesse nach dem Krieg und die geistliche Herrschaft in Abhängigkeit vom Hochstift Eichstätt sowie Außenbeziehungen des Stifts vor allem im mittelfränkischen Raum werden erschlossen. Zudem eröffnen die Studien vielfältige Einblicke in die Lebenswelten der Kanoniker und in die sozialen Verhältnisse in der Stadt Herrieden.

detail
Kaufmann (ed.), Michael

Chronik der Abtei Metten 766–2016

Chronik der Abtei Metten 766–2016

Die 1250 Jahre umfassende Chronik von Metten möchte ein Gesamtbild über die vielfältigen Entwicklungen verschaffen, die das niederbayerische Kloster seit der Gründung im 8. Jahrhundert durchlaufen hat. Der Weg führte vom Rodungskloster zur Kommende, dann wieder zur Erneuerung des benediktinischen Lebens. Neue Aufgaben wuchsen in Seelsorge, Kunst und Wissenschaft hinzu. Besitztümer kamen und gingen, wurden geschenkt und wieder genommen. Politische, wirtschaftliche und kirchliche Entwicklungen wirkten sich beständig aus, kaum ein Jahrhundert konnte den Frieden genießen. Der Überlebenskampf schien verloren, als im Zuge der Säkularisation nicht nur ein Ende des klösterlichen Lebens, sondern die Zerschlagung des Klosterbesitzes verordnet wurde. Das kleine Metten erhielt dennoch die Gelegenheit, wieder von vorne anzufangen, und sich in Schule, Seelsorge, Wissenschaft und Handwerk zu entfalten. Als roter Faden der langen Geschichte ist wohl der Klosterpatron St. Michael zu betrachten, der als einziges Element seit der Gründung bis heute dem Kloster erhalten blieb.

detail

1

Müller (ed.), GerhardWeigelt (ed.), HorstZorn (ed.), Wolfgang

Handbuch der Geschichte der Evangelischen Kirche in Bayern

Band 1: Von den Anfängen des Christentums bis zum Ende des 18. Jahrhunderts

Handbuch der Geschichte der Evangelischen Kirche in Bayern

Vor zwei Jahren wurde der zweite Band des “Handbuchs der Geschichte der evangelischen Kirche in Bayern” vorgelegt. Darin wurde die Zeit des 19. und des 20. Jahrhunderts behandelt.

Im jetzt erschienenen Band 1 wird die Geschichte “Von den Anfängen des Christentums bis zum Ende des 18. Jahrhunderts” dargestellt. Das Gesamtwerk ist damit abgeschlossen.

Geographischer Bezugsrahmen ist in beiden Bänden der Freistaat Bayern. Es waren also Gebiete zu erfassen, in denen die kirchlichen Entwicklungen unterschiedlich oder auch gegenläufig verliefen: das Herzogtum Bayern, das östliche Schwaben, das Herzogtum Pfalz – Neuburg, die Oberpfalz, Reichsstädte wie Augsburg, Nürnberg oder Regensburg, Mittel-, Ober- und Unterfranken, aber auch das erst 1920 zu Bayern gekommene Fürstentum Coburg.

Da die evangelische Kirche auf den Entscheidungen der alten und der mittelalterlichen Kirche fußt, daran anknüpfte, sie veränderte und fortführte, wird in einem I. Kapitel die Geschichte des Christentums in Bayern von seinen Anfängen bis zum Ende des 15. Jahrhunderts behandelt. Die kritische Auseinandersetzung mit spätmittelalterlicher Theologie und Frömmigkeit ist hier ein Schwerpunkt.

In einem II. Kapitel wird die Reformation behandelt – ein für dieses Handbuch besonders wichtiger Zeitabschnitt. Der höchst unterschiedlichen Entwicklung in den verschiedenen Territorien und Reichsstädten wird nachgegangen. Von der “Konsolidierung des evangelischen Kirchenwesens” – etwa in Mittel- und Oberfranken – bis hin zur Gegenreformation – etwa in der Oberpfalz – reicht der Spannungsbogen im III. Kapitel. Im letzten, dem IV. Kapitel geht es um die Epoche nach dem Dreißigjährigen Krieg “bis zum Ende des Alten Reiches”. Hier ist die Geschichte der Beziehungen zwischen Staat und Kirche genauso fortzuschreiben wie die von Theologie und Frömmigkeit. Pietismus und Aufklärung seien beispielhaft genannt.

Auch in diesem Band wurde die Kunstgeschichte berücksichtigt, die sich bereits im Spätmittelalter als für die Reformation wichtiger Ausdruck kirchlichen Lebens erweist. Die Musikgeschichte wurde seit dem 16. Jahrhundert in ihrer Bedeutung für die evangelische Kirche analysiert.

Auf die unterschiedlichen konfessionellen Gruppen wie Lutheraner und Reformierte wurde genauso eingegangen wie auf Sonderbewegungen, z. B. die Täufer oder den radikalen Pietismus.

detail

2

Brandmüller (ed.), Walter

Handbuch der Bayerischen Kirchengeschichte, Band II

Von der Reformation bis zum Reichsdeputationshauptschluss

Handbuch der Bayerischen Kirchengeschichte, Band II

I. Kirche, Staat, Gesellschaft

Walter Ziegler, Reformation und Gegenreformation 1517-1648/ Altbayern
Wolfgang Wüst, Schwaben
Bernhard Sicken, Franken
Alois Schmid, Vom Westfälischen Frieden bis zum Reichsdeputationshauptschluß/ Altbayern
Wolfgang Wüst, Schwaben
Rudolf Endres, Dieter Weiss, Franken
Ludwig Holzfurtner, Kirche als sozialer und wirtschaftlicher Faktor

II. DAS INNERKIRCHLICHE LEBEN

Philipp Schäfer, Theologische Wissenschaft
Rainer A. Müller, Hochschulen und Gymnasien
Eugen Paul, Religiös-kirchliche Sozialisation und Erziehung in Kindheit und Jugend
Hermann Reifenberg, Gottesdienstliches Leben
Ulrich Faust, Prälatenorden
Hilarius Barth, Dominikaner
Egid Börner, Franziskaner
Adalbert Deckert, Karmeliten
Alfons Sprinkart, Kapuziner
Adolar Zumkeller, Augustiner
Peter Rummel, Jesuiten
Immolata Wetter, Englische Fräulein
Walter Pötzl, Volksfrömmigkeit
Hans Pörnbacher, Religiöse Literatur
Siegfried Gmeinwieser, Kirchenmusik
Herbert Schindler, Bildende Kunst im Dienst der Kirche
Anhang
Register

detail
Meßmer, Ernst

Das wundersame Grab von Graf Rasso

Geschichte der ungewöhnlichen Wallfahrt und Wallfahrtskirche zu St. Grafrath

Das wundersame Grab von Graf Rasso

“Dem heiligen Rasso, meinem Namenspatron, galt schon in der Kindheit mein besonderes Interesse. Er schien mir so geheinmisvoll fern und doch auch wieder so nah, ein Eindruck, der sich bei mir heute noch einstellt, wenn ich in Grafrath seine Grabeskirche besuche oder an dem Ort stehe, wo er möglicherweise seine Burg hatte.

Möge das Buch von Ernst Meßmer mit der “Spurensuche” nach dem heiligen Rasso viele dazu anregen, über die Legenden und Überlieferungen hindurch den Menschen zu begegnen, die unser Land und uns wesentlich geprägt haben.”

Rasso, Prinz von Bayern

detail

01

Fehr (ed.), HubertHeitmeier (ed.), Irmtraud

Die Anfänge Bayerns

Die Anfänge Bayerns
Galt die Frühgeschichte Bayerns vor zwei Jahrzehnten als fast geklärt, so wirft sie im Licht der jüngeren Forschung mehr Fragen auf denn je. Um diese aus interdisziplinärer Sicht zu diskutieren, trafen sich im März 2010 Vertreter der Archäologie, der Geschichts- und Sprachwissenschaften in Benediktbeuern. Der kritische Blick auf die Überlieferung in Verbindung mit neu gewonnenen methodischen Einsichten brachte manch ältere ‚Gewissheit‘ ins Wanken, zeigte aber auch neue, zum Teil überraschende Perspektiven auf. Die Beiträge des vorliegenden Bandes bilanzieren den aktuellen Forschungsstand. Dabei werden nicht nur zahlreiche neue Denkansätze präsentiert, sondern auch verschiedene, konkurrierende und zum Teil sich sogar widersprechende Standpunkte vertreten. Der Band wird herausgegeben vom Institut für Bayerische Geschichte – LMU München und dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege.
2. überarbeitete Auflage mit Register.
detail