Mönche – Bienen – Bücher

Mönche – Bienen – Bücher

Immer waren die Klöster auf den Fleiß der Bienen angewiesen. Gerade für die nächtliche Liturgie benötigten Mönche und Nonnen Kerzenwachs in größeren Mengen. Honig war auch in der Klostermedizin erforderlich. Und die Bienen dienten auch als Bestäuber der klösterlichen Obst- und Gemüse-Kulturen. In der Geschichte der Klöster findet man daher immer wieder Zeugnisse der Bienenkultur. Es wurden Waldgrundstücke zur Bienenhaltung gekauft, sogenannte „Zeidelweiden“. Untertanen mussten Wachs-Abgaben liefern. Mönche übernahmen das Amt des „Apiarius“ oder Zeidelmeisters. In der Kultur der Klöster spielte die Biene jedoch auch noch eine geistliche Rolle: Der Staat der winzigen Tiere ist zu hochkomplexen Leistungen wie Wabenbau und Schwärmen fähig. Das ließ und lässt die Menschen immer wieder staunen. Seit Jahrtausenden ist die Biene daher auch ein religiöses Symbol ersten Ranges. Das Werk wurde herausgegeben von der Provinzialbibliothek Amberg als Katalog der dortigen Ausstellung vom 9. Mail bis 17. Juni 2011.

AUTOR
Georg Schrott (ed.)
ERSCHEINUNGSJAHR
2011
SEITEN
116
FORMAT
24 x 28 cm
AUSSTATTUNG
Paperback
ISBN
978-3-8306-7480-1
PREIS
14,90 EUR

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