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                    [content] => »Er (= der Abt) muss... das göttliche Gesetz genau kennen, damit er Bescheid weiß und (einen Schatz) hat, aus dem er Neues und Altes hervorholen kann. Er sei selbstlos, nüchtern, barmherzig. Immer gehe ihm Barmherzigkeit über strenges Gericht, damit er selbst Gleiches erfahre.« (Benediktsregel, 64. Kapitel, 9f) 
                    [more] => Im Bild, das Benedikt vom Abt zeichnet, meldet sich nicht nur ein Menschenbild, sondern das Menschenbild überhaupt zu Wort. Es kreist im Grunde um die urmenschliche wie urbiblische Frage: Was ist der Mensch? (vgl. Ijob 7,17; Ps 8,5; 144,3). Sie ist es, die auf ihre Weise jeden einzelnen Menschen beschäftigt, entweder als Bild von sich, das er bereits mitbringt, oder als Zielvorstellung dessen, was er einmal werden bzw. sein möchte. Es ist das Ideal des weisen und ausgeglichenen Menschen, das aus diesen Zeilen zu uns spricht. Auf dem Weg der schonungslosen Selbsterfahrung, der Auseinandersetzung mit seinem eigenen Schatten, aber auch des unvoreingenommenen Umgangs mit anderen und unterschiedlichen Situationen hat er gelernt, der Wahrheit des Lebens auf den Grund zu gehen. Je selbstloser und gelassener er dabei wird, desto freier wird er von sich selber und seinen Einbildungen, desto mehr wachsen ihm Einsicht und Weisheit des Lebens zu. Die Prägung, die er selber und seine Lebensweise dadurch erfahren, greift auf andere über. Der Weise wird durch Wort und Beispiel zum Wegweiser für andere. 

Wir sprechen von der Lektion des Lebens und meinen damit, was einen das Leben gelehrt hat und lehrt. Am Ende dieses Weges steht das Wort „Barmherzigkeit\", steht der barmherzige Mensch. Das hört sich zwar gut an, ist aber alles andere als einfach. Es ist bezeichnend, dass die Barmherzigkeit nicht am Anfang, sondern erst am Ende steht. Das bedeutet: Sie lässt sich nicht einfach haben, sondern wird erst allmählich durch die lange Schule des Lebens hindurch gelernt und erworben. Das bewahrt davor, echte Barmherzigkeit mit deren Zerrbildern zu verwechseln.
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– Sankt Ottilien