Theologie der Spiritualität

Kugele, Lore

Redlich vor Gott

Eine Studie zur ethischen und religiösen Identität Dag Hammerskjölds

Redlich vor Gott

Der UN-Generalsekretär Dag Hammarskjöld war nicht nur ein bedeutender Politiker, sondern wurde durch sein postum veröffentlichtes Tagebuch auch ein Wegweiser für viele religiös suchende Menschen. Sein christlicher Glaube führte ihn zu einem tief empfundenen Verantwortungsbewusstsein und einem weltweiten Einsatz für Versöhnung und Frieden. Die Autorin schildert zunächst den biografischen Werdegang, um darauf aufbauend ein inneres Profil Dag Hammerskjölds zu entwerfen und sein Wirken und seine Spiritualität zu deuten.

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Hälbig, Klaus W.

Die Schönheit des Logos

Kosmische Kreuzestheologie und das Mond-Mysterium der Kirche

Die Schönheit des Logos

In der Mediengesellschaft ist die Schönheit eine Weltmacht. Alles muss schön sein, wohlgeformt, rein und makellos, eine Lust zum Anschauen. Indem sich der ewige Schöpfer-Logos mit dem sterblichen Fleisch im „Hochzeitsmahl des Lammes“ vermählt, kommt dagegen ein neuer Begriff von Schönheit zum Tragen. Diese ist jetzt der Glanz der göttlichen Wahrheit, der Aufgang des ewigen Sinns des Ganzen, der Vollkommenheit des Himmlischen jenseits von Sünde und Tod. Bildlicher Ausdruck für die strahlende Schönheit des Logos ist von jeher die Sonne, während in der christlichen Bildtheologie der Mond für die (un-)erlöste Schöpfung steht.

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Schneider, Michael

Theologie als Biographie

Eine dogmatische Grundlegung

Theologie als Biographie

Heutiger Theologie wird nicht selten ein Erfahrungsdefizit vorgeworfen: Die theologische, historische und spekulative Gelehrsamkeit der Fachgelehrten erreicht kaum mehr die persönliche spirituelle Erfahrung, findet keinen Widerhall in Glaube und Gebet. Echte Theologie darf jedoch die persönliche Nachfolge nicht vernachlässigen, denn gerade diese kann das Denken verändern und prägen.

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Schlosser, Marianne

Erhebung des Herzens

Theologie des Gebetes

Erhebung des Herzens

Das persönliche Gebet als Ausdruck der Beziehung zu Gott bildet die Mitte des geistlichen Lebens. Daher kommt dieser Thematik auch in der theologisch-wissenschaftlichen Reflexion über das geistliche Leben besonderes Gewicht zu. Das Kompendium zur „Theologie der Spiritualität“ vermittelt einen systematischen Überblick über das biblische Beten sowie Formen und Praxis des Gebets in Geschichte und Gegenwart. Es ist gedacht für Studenten der Theologie, aber auch für alle, die ihr Gebetsleben vertiefen wollen.

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Schlosser (ed.), Marianne

Bonaventura: Baum des Lebens

Geistliche Betrachtungen

Bonaventura: Baum des Lebens

Der „Baum des Lebens“ (Lignum Vitae) ist ein Werk, das vielleicht um das Jahr 1260 von Bonaventura geschrieben wurde. In 48 Betrachtungen werden die christlichen Heilsgeheimnisse beleuchtet: Geburt und Leben Jesu, sein Leiden und Sterben, seine Auferstehung und seine lebendige Gegenwart als Haupt der Kirche. Das im Mittelalter weit verbreitete Betrachtungsbuch will das Herz des Christen für die Begegnung mit seinem Erlöser öffnen.

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Hofmann (ed.), Gerald

Hadewijch: Buch der Briefe

Hadewijch: Buch der Briefe

„Mein Herz, meine Seele, meine Sinne, sie finden weder am Tag noch in der Nacht noch zu irgendeiner Zeit Ruhe: Die Flamme brennt ohne Unterlass im Mark meiner Seele.“ Über die mittelalterliche Dichterin und Mystikerin Hadewijch (13. Jahrhundert) ist kaum etwas bekannt. Die hier übersetzten und ausführlich kommentierten Briefe zeugen von einer leidenschaftlichen Gottesliebe, die auf eine vollständige Verwandlung des Menschen hinzielt.

Diese Briefe einer erfahrenen Glaubenslehrerin sind Vollwertkost und bedürfen der meditierenden Lektüre. (Christ in der Gegenwart 33/2011, S. 370)

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Thomas von Kempen

Nachfolge Mariens

Nachfolge Mariens

Der mittelalterliche Theologe und Mönch Thomas von Kempen (15. Jh.) hinterließ neben seinem Hauptwerk „Nachfolge Christi“ auch eine Reihe kleinerer Schriften, vor allem Predigten. Darin finden sich viele prägnante Stellen zur Gottesmutter Maria, die in diesem Werk zusammengestellt sind. Aus dem Lateinischen übersetzt von Ulrich Hamberger. Mit einer Einleitung von Anton Ziegenaus.

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Schlosser (ed.), Marianne

Bonaventura: Der Pilgerweg des Menschen zu Gott

Bonaventura: Der Pilgerweg des Menschen zu Gott

Der franziskanische Theologe und Heilige Bonaventura (1221–1274) schuf mit seinem schmalen Buch „Itinerarium mentis“ ein klassisches Werk christlicher Spiritualität. Betrachtung der Schöpfung, Erwägungen der Wahrheit Christi, eine Fülle theologischer Gedanken zielen darauf, die Wahrnehmung der Gegenwart Gottes zu stärken. Der Betrachtende soll so in der Liebe wachsen und Gott ähnlicher werden.

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