Ökumene aus Ost und West

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Totzke, Irenäus

Glauben im 21. Jahrhundert?

Glauben im 21. Jahrhundert?

Zu den klassischen Vorwürfen gegen Religion gehört die Behauptung, dass Angst ein fester Bestandteil von Religion sei. Archimandrit Irenäus geht dem Thema in den Religionen, vor allem aber im Christentum nach. Der Autor begreift es dabei als verhängnisvolle Zusage, Heilssicherheit, d.h. „Belohnungen“ für Verdienste zu versprechen. Stattdessen braucht es Heilsgewissheit, welche auf der Kraft des „Vertrauens“ beruht.

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Totzke, Irenäus

Ökumene

Ökumene

Die im 19. Jahrhundert beginnende ökumenische Bewegung will die verschiedenen christlichen Konfessionen zu einem stärkeren Zusammenwachsen in möglichst vielen Bereichen führen. Heute ist angesichts der zunehmenden Säkularisierung und der Kirchenaustritte das ökumenische Bemühen dringender denn je. Dieses Anliegen muss sich dabei vor allem auf unsere christlichen Wurzeln besinnen und manche späteren Entwicklungen selbstkritisch aufarbeiten und hineinholen in unsere heutigen Fragestellungen.

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Orthodoxes Forum 30 (1/2016)

Orthodoxes Forum 30 (1/2016)

Constantin Oancea, Einige Bemerkungen zur Struktur, Thematik und patristischen Rezeption der Totenerweckungen Elias und Elischas

Konstantin Nikolakopoulos, Kurze Skizze der Orthodoxie im Byzantinischen Reich vor und nach der Eroberung

David-John Williams, Did Byzantium Practice Holy War?

Anargyros Anapliotis, Grundzüge der Zentral- und Diözesanorganisation der Orthodoxen Kirche in Griechenland

DOKUMENTE

A. Gemeinsame Erklärung von Papst Franziskus und Patriarch Kyrill von Moskau und der ganzen Rus‘ am 12. Februar 2016, Havanna (Kuba)

B. Beschluss des Heiligen Bischofskonzils der Russischen Orthodoxen Kirche über die Einfügung von Änderungen und Ergänzungen in das Statut der Russischen Orthodoxen Kirche

C. Gemeinsame Erklärung Seiner Heiligkeit Bartholomaios I., Ökumenischer Patriarch von Athen und ganz Griechenland, und des Heiligen Vaters Papst Franziskus vom 16. April 2016, Lesbos (Griechenland)

D. Textvorlagen des Großen und Heiligen Konzils

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Berga, Petros S.

What Happened to the Original Christian Unity in Ethiopia?

Towards the Restoration of our Original Unity in Christ

What Happened to the Original Christian Unity in Ethiopia?

Aethiopica 10 (2007), 266-268: „As a piece of academic research which has therefore passed through scholarly scrutiny both by researcher anbd supervisors, the work is well-structured comprising a comprehensive thematic introduction, three well written empirical chapters which are further divided respectively into three, two and two subsections with concluding remarks.“ (266) „The book is recommended to those who long for and work towards the unity of Ethiopians for whom Christianity is not only a matter of faith but also an integral modus vivendi, to those who want to learn more about Ethiopia and its ancient church, as well as the challenge ecumenism is facing in ancient religious nations of Africa such as Ethiopia.“ (268) Ostkirchliche Studien 55 (2006) 1/2, 119f: „Zweifellos bedarf es klarer historisch-kritischer Einsichten in die objektiven kirchen- und dogmengeschichtlichen Zusammenhänge, wenn die ökumenischen Gespräche gelingen sollen. Doch damit solche Gespräche überhaupt zustande kommen, bedarf es allem voran einer zutreffenden Kenntnis der Partner voneinader. … Die vorliegende Publikation leistet wichtige Vorarbeit für den europäisch-äthiopischen theologischen Dialog.“ (120)

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Despotis, Athanasios

Die "New Perspective on Paul" und die griechisch-orthodoxe Paulusinterpretation

Die

Die Entwicklung der sog. „New Perspective on Paul“, die vor VIOTh 11 allem mit den Namen Krister Stendahl, Ed Parish Sanders und James D. G. Dunn verknüpft ist, wurde hauptsächlich als Herausforderung und Infragestellung der Paulusinterpretation konzipiert, die durch die reformatorische Theologie Martin Luthers bestimmt ist. In den letzten Jahren steht daher die Debatte um diese beiden Paulusinterpretationen und ihren hermeneutischen Konsequenzen im Mittelpunkt der Forschung. Immer mehr Autoren interessieren sich jedoch für das Verhältnis der „New Perspective on Paul“ zur östlichen Paulusinterpretation und ihren theologischen Schwerpunkten. Dementsprechend will diese Arbeit zum einen die Rezeption der Rechtfertigung aus Glauben bei Paulus in der griechisch-orthodoxen Paulusinterpretation untersuchen und sie zum anderen zu den Ergebnissen der „New Perspective on Paul“ in Bezug setzen.

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Totzke, Irenäus

Glaube und Wissen

Glaube und Wissen

Mit dem Aufstieg der Naturwissenschaften hat die Theologie im westeuropäischen Denken zunehmend an öffentlichem Interesse verloren, mehr noch, man spricht ihr den Wahrheitswert ab. Es ist daher unumgänglich, sich zu fragen, worin das eigentliche Anliegen des Glaubens und der ihn erklärenden Theologie besteht. Aus diesem Fragenhorizont können sich neue Annäherungen zwischen Wissen und Glaube ergeben.

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