Bibelwissenschaft

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Seidl, Theodor

Ijobs Monologe

Sprachwissenschaftliche Analysen zu Ijob 29-31

Ijobs Monologe

Das Ijob-Buch beschäftigt den Exegeten des Alten Testaments ein Forscherleben lang. Die zahllosen sprachlichen und inhaltlichen Probleme von Rahmenerzählung und Dichtung stellen ihn ständig vor neue Fragen. Ihre Beantwortung ist komplex und anspruchsvoll. Die vorliegende Studie widmet sich drei Texten der Ijob-Dichtung, die an der Peripetie ihres dramatischen Fortgangs stehen: Drei Monologe Ijobs bilden den Übergang vom Dialog mit den Freunden hin zu den Gottesreden. Sie bieten einen zusammenhängenden Argumentationsgang und sind doch Größen für sich. Ihren sprachlichen Mitteln und ihren textlichen Strukturen gehört das Interesse dieser Untersuchung.

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Rechenmacher, Hans

In Memoriam Wolfgang Richter

In Memoriam Wolfgang Richter

Der Münchner Hebraist Wolfgang Richter (1926-2015) hat in seinen Fächern Exegese des Alten Testaments und altorientalische Sprachen Bahnbrechendes geleistet und ganze Generationen von Schülern geprägt. Seine präzise Arbeitsweise, die konsequent literaturwissenschaftliche Analyse und sorgfältige syntaktische Beschreibung verbindet, hat dauerhafte Maßstäbe gesetzt. In diesem Gedenkgang würdigen Schüler und Mitarbeiter die Lebensleistung ihres Mentors.

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Cao, Youchen

„Dein Thron soll auf ewig Bestand haben“ (2 Sam 7,16b)

Entstehung, Entwicklung und Perspektiven messianischer Hoffnung im Alten Testament

„Dein Thron soll auf ewig Bestand haben“ (2 Sam 7,16b)

Die christliche Rezeption des Alten Testaments stellt die Messias-Erwartung in den Vordergrund. Im älteren Teil der Bibel hingegen spielt das Messias-Thema eine eher untergeordnete Rolle. Zudem ist das Messias-Bild des Alten Testaments vielschichtig und sehr unterschiedlich ausgeprägt. Die vorliegende Studie bietet einen geschichtlichen und systematischen Überblick über die wichtigsten messianischen Vorstellungen in den alttestamentlichen Schriften.

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Despotis, Athanasios

Die "New Perspective on Paul" und die griechisch-orthodoxe Paulusinterpretation

Die

Die Entwicklung der sog. „New Perspective on Paul“, die vor VIOTh 11 allem mit den Namen Krister Stendahl, Ed Parish Sanders und James D. G. Dunn verknüpft ist, wurde hauptsächlich als Herausforderung und Infragestellung der Paulusinterpretation konzipiert, die durch die reformatorische Theologie Martin Luthers bestimmt ist. In den letzten Jahren steht daher die Debatte um diese beiden Paulusinterpretationen und ihren hermeneutischen Konsequenzen im Mittelpunkt der Forschung. Immer mehr Autoren interessieren sich jedoch für das Verhältnis der „New Perspective on Paul“ zur östlichen Paulusinterpretation und ihren theologischen Schwerpunkten. Dementsprechend will diese Arbeit zum einen die Rezeption der Rechtfertigung aus Glauben bei Paulus in der griechisch-orthodoxen Paulusinterpretation untersuchen und sie zum anderen zu den Ergebnissen der „New Perspective on Paul“ in Bezug setzen.

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