Studien zur monastischen Kultur

08

Guéranger, Prosper

Einführung in das liturgische Jahr

Einführung in das liturgische Jahr

Als der französische Benediktinerabt Dom Prosper Guéranger im Jahr 1841 den ersten Band seines Werkes über das „Liturgische Jahr“ herausgab, setzte er einen Meilenstein in der Geschichte der Liturgie. Das weit verbreitete Werk kommentierte sämtliche Messtexte des Kirchenjahres und eröffnete so den Raum für eine liturgische Spiritualität und eine bewusstere Mitfeier der Eucharistie. Die vorliegende Auswahl sammelt die grundlegenden Einführungen in die liturgischen Jahreszeiten.

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06

Schäfer (ed.), Cyrill

Solesmes und Beuron

Briefe und Dokumente 1862-1914

Solesmes und Beuron

Zu den Sternstunden der neueren benediktinischen Geschichte gehört die Begegnung von Solesmes und Beuron. Die Gründer der beiden Reformabteien, Dom Prosper Guéranger und Abt Maurus Wolter, waren seit ihrem ersten Zusammentreffen im Jahr 1862 durch eine lebenslange Freundschaft verbunden mit weitreichenden Folgen: Das neu gegründete Donaukloster übernahm umfassend das monastische Reformprogramm der französischen Abtei und trug zu dessen Ausstrahlung entscheidend bei. Beide Äbte trieben den Zusammenschluss aller Benediktinerklöster zu einer Konföderation voran, die im Dienst der Ordenserneuerung stehen sollte. Die hier gesammelten Dokumente geben Aufschluss über ein wichtiges Kapitel benediktinischen Neuaufbruchs.

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05

Lischer, Gabriela

"discernat et temperet" (RB 64,17)

Religiöse Reife im Spiegel der Benediktsregel

Auch wenn die Benediktsregel als Weisung für gemeinschaftliches Leben geschaffen wurde, ist sie spirituell auf den einzelnen Menschen ausgerichtet. Dies ist für die Übertragung in die postmoderne Zeit bedeutsam, in welcher die individuelle Auseinandersetzung mit Lebenssinn und religiöser Ausrichtung vorherrscht. In dieser Untersuchung wird daher gefragt, inwieweit sich die spirituellen Vorstellungen religiöser Reife, wie sie der Benediktsregel zu Grunde liegen, religionspädagogisch im Hinblick auf die religiöse Entwicklung und Begleitung Erwachsener verwerten lassen. Darüberhinaus stellt sich die Frage, ob sich auf der Grundlage der Benediktsregel eine Leitvorstellung religiöser Reife unter den Bedingungen von Heterogenität und Pluralität entwerfen lässt.

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04

Soltner, Louis

Solesmes und Dom Guéranger (1805-1875)

Solesmes und Dom Guéranger (1805-1875)

Dom Prosper Guéranger (1805-1875) erweckte den Benediktinerorden in Frankreich zu neuem Leben und gilt als ein Wegbereiter der Liturgischen Bewegung. Das Reformprogramm seiner Klostergründung Solesmes beeinflusste tiefgehend die anderen Klöster der benediktinischen Familie. Neben seinem Werk wird in dieser bildreichen Lebensbeschreibung vor allem seine faszinierende und charismatische Persönlichkeit dem Leser nahegebracht.

Das Buch ist lebendig geschrieben und so flüssig übersetzt, dass es nicht nur für wissenschaftlich interessierte Leser ein Lesegenuss ist. (Deutsche Tagespost, 4. August 2012)

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03

Gehra, Wolfgang

Christliche Spiritualität und Ökonomie

Organisationskultur und Personalführung in Benediktinerklöstern

Christliche Spiritualität und Ökonomie

Welche Zusammenhänge bestehen zwischen christlich spirituellem Denken und ökonomischem Handeln? In einer weit angelegten empirischen Studie wird das Zusammentreffen von geistlichem Leben und unternehmerischer Tätigkeit bei Benediktinerklöstern und ihren Klosterbetrieben untersucht. Benediktiner in wirtschaftlicher Verantwortung und deren weltliche Führungskräfte schildern ihre Wahrnehmungen hinsichtlich Organisationskultur und Personalführung. Der Leser gewinnt so einen tiefen Einblick, in welcher Form die Regel des hl. Benedikt den Führungsalltag in klösterlichen Betrieben prägt, als Impuls für eine soziale und humane Führung in weltlichen Unternehmen.

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02

Koller, Hermine

Drittgeborene Kinder Benedikts

Geschichte und Gegenwart der Benediktineroblaten

Drittgeborene Kinder Benedikts

Seit den Anfängen des westlichen Mönchtums schlossen sich Menschen den Klöstern an, ohne selbst Mönche oder Nonnen zu werden. Dieser Brauch verdichtete sich im Institut der „Weltoblaten“ oder „Benediktineroblaten“. Die Autorin gibt einen Überblick über die bislang wenig erforschte Geschichte dieser Laienbewegung, wobei auch die internationale Entwicklung und die heutige Struktur berücksichtigt werden.

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01

Wagner-Höher, Ulrike J

Die Benediktinerinnen von St. Gabriel /Bertholdstein

Die Benediktinerinnen von St. Gabriel /Bertholdstein

Die Gründung der Benediktinerinnenabtei St. Gabriel erfolgte in Smichov bei Prag im Jahre 1889 nach mancherlei Schwierigkeiten. Die Gemeinschaft entwickelte sich rasch zu einem blühenden Konvent mit großer spiritueller Ausstrahlung. Durch die Ereignisse des Jahres 1918 mussten die Benediktinerinnen von St. Gabriel die Tschechoslowakei verlassen und fanden einen neuen Sitz im Schloss Bertholdstein in der Steiermark. Unter umfassender Auswertung des vorhandenen Quellenmaterials wird die Geschichte der Gemeinschaft von der Gründung bis zur Neuansiedlung in Österreich nachgezeichnet.

Der Autorin gelingt es, die geschichtlichen Daten und Fakten gut lesbar aufzubereiten, sodass das Buch über die benediktinische Ordensfamilie hinaus von Interesse ist (Theologische Quartalschrift 3/2010, S. 322)

Eine gut lesbare, detaillierte und kenntnisreich geschriebene Klostergeschichte und zugleich ein wertvoller Beitrag zur Kirchengeschichte des ausgehenden 19. und des 20. Jahrhunderts (Zeitschrift für Kirchengeschichte 121/2010, S. 134) Es gelingt dem Buch, ein – vielleicht verlorenes – Lebensgefühl zu vermitteln (Erbe und Auftrag 86/2010, S. 229)

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