Spuren. Essays zu Kultur und Glaube

Die Essays zu Kultur und Glaube erinnern an übersehene kulturelle Dimensionen des Christentums und eröffnen Freiheitsräume des Denkens und Lebens. Christliche Zentralmotive und Lebenshaltungen werden lesbar als Spuren eines verborgenen Reichtums christlicher Lebenskunst und Weltinterpretation. Die Bibliothek „Spuren“ wird herausgegeben von Joachim Hake (Katholische Akademie Berlin) und Elmar Salmann OSB (Abtei Gerleve).

11

Stock, Alex

Morgen

Theologie einer Tageszeit

Morgen

Die Theologie der Tageszeit ist auch eine Poetik. Ihre Quellen sind poetischer Natur, Lieder, Liturgien, Gedichte. Ihre Zusammenstellung hat poetischen Charakter, ein Ensemble von Stücken zu einem Thema, nicht historisch angeordnet, sondern in den Raum hineinkomponiert, wie Bilder einer Ausstellung.

Rezension  in „Christ in der Gegenwart“ vom 16. Oktober 2016

detail

09

Zimmermann, Hans Dieter

Verwandlungen

Von Menschenopfern und Gottesopfern

Verwandlungen

Menschenopfer sind nicht selten auch Gottesopfer: Das Opfer wird zum Stellvertreter des Gottes, es wird zum Gott erhöht und als Gott geopfert. Und die Gaben, die dem Gotte übergeben werden, können mit diesem geteilt werden. Beim Essen vereinten sich Götter und Menschen im gemeinsamen Mahl.

detail

06

Hake, Joachim

Loben

Vom Warten, Lesen und Bewundern

Loben

Kein wirklicher Leser kann auf Empfehlungen verzichten, denn die Zahl der Bücher, die wir lesen könnten, ist unendlich. Es gilt aber, jene Bücher zu finden, die für einen selbst oder den anderen Offenbarungsqualität haben.

detail

05

Stock, Alex

Andacht

Zur poetischen Theologie von Huub Oosterhuis

Andacht

Andacht heißt Frömmigkeit, aber auch Andenken, Achtung und Aufmerksamkeit. In Liedern für Gottesdienst und Totenliturgie, Morgengebeten, Marienliedern und Litaneien äußert sich der weite Horizont einer einzigartigen poetischen Theologie in der Reihe der großen christlichen Dichter wie Friedrich Spee und Paul Gerhardt.

detail

04

Salmann, Elmar

Geistesgegenwart

Figuren und Formen des Lebens

Geistesgegenwart

Eine lebensdienliche Theologie befasst sich mit dem Leben selbst, wie es erlitten, gestaltet und bestanden, auf sich genommen und gefasst wird. Solches Hinhören kündigt eine Art von Geistesgegenwart an, die zugleich gesammelte Aufmerksamkeit und Präsenz jenes Anwalts und Trösters wäre, der unserer Existenz aufhilft, sie herausfordert und trägt. Eine fröhliche, nachdenkliche Zeitgenossenschaft: kein erhobener Zeigefinger, keine süßsaure Bewertung anderer. In diesen Meditationen kommt eine erfrischende Weite zur Sprache.
(Christ in der Gegenwart 8/2012, S. 86)

Freilassend und einladend, hellsichtig und vielschichtig. (Ordenskorrespondenz 4/2012, S. 253)

detail

03

Terstriep, Dominik

Indifferenz

Von Kühle und Leidenschaft des Gleichgültigen

Indifferenz

Wie hält man es mit dem Vielen aus, mit einer Unzahl von Informationen, Ansprüchen, Wahrheiten und Optionen? Indifferenz reagiert auf das Viele: strategisch als kühles Spähen, kalt als unempfindliche Gleichgültigkeit, menschlich-geistlich als gastfreundliche Offenheit, leidenschaftlich als Wahl des als richtig Erkannten.
Ein spannendes und kluges Buch auf der Suche danach, wie wir mit unserem Willen, mit der Überfülle der Dinge und Ansprüche um uns herum und mit der Wahrheit umgehen. (Radio Vatikan, 26.02.2011)

detail

02

Bachl, Gottfried

Eucharistie

Macht und Lust des Verzehrens

Eucharistie

In der Eucharistie wird verzehrt und einverleibt. Der Tod wird nicht nur zitiert, er ereignet sich buchstäblich, er wird verübt und erlitten. Durch kein anderes Symbol wird der Mensch so stark an seine schwierige Lage erinnert, ein ­Esser und Trinker sein zu müssen. Inmitten der ­Gewalten von Verschlingen und Verzehren wird die ­Eucharistie verständlich als Sakrament der ­Rettung.

detail