Korea erzählt

Die Reihe „Korea erzählt“ möchte für den deutschsprachigen Lesern noch verborgene Schätze der koreanischen Literatur heben. Die Herausgeberschaft liegt bei Dr. Albrecht Huwe (Universität Bonn).

07

Park, Wan-Seo

War der Berg wirklich dort?

Autobiographischer Roman

War der Berg wirklich dort?

Januar 1951: Nach dem erneuten Vordringen der nordkoreanischen Armee wird die Millionenstadt Seoul vollständig geräumt. In der verwaisten Stadt bleibt die Familie Park zurück, die zwischen den wechselnden Kriegsfronten um ihr Überleben kämpfen muss. In ihrem autobiographischen Rückblick schildert die Autorin Wan-Seo Park das Schicksal einer verlorenen Generation, die zwischen Kommunismus und westlicher Demokratie, traditioneller Kultur und moderner Welt ihren Weg sucht.

Übersetzt von Young-Sui Chang und Regine Nohejl
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06

Manjung, Kim

Wolkenträume

Ein klassischer Roman aus dem Korea des 17. Jahrhunderts

Wolkenträume

Ein junger Mann durchlebt als Mönch und als Krieger zwei gänzlich unterschiedliche Lebensschicksale. Welches Leben war das eigentliche? Der klassische Roman „Wolkenträume“ (Kuunmong) gehört zu den Bestsellern der koreanischen Literatur. Dabei verbindet er geschickt eine unterhaltsame Darstellung mit philosophischen Grundfragen des Buddhismus und Konfuzianismus. Übersetzt und kommentiert von Albrecht Huwe.

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05

Na Dohyang

Der Sohn des Dieners

und andere Erzählungen

Der Sohn des Dieners

Ein Student macht in einem Friseurladen eine zwiespältige Erfahrung, ein Straßenbahnschaffner folgt heimlich einer Frau, ein taubstummer Diener verliebt sich in seine Herrin, ein Mädchen verliert ihren Liebhaber. In sieben Erzählungen werden  menschliche Grunderfahrungen und Leidenschaften bildkräftig beschrieben. Übersetzung von Elke Golchert-Jung, Sabine Ganter-Richter, Hyang Kim-Hölzlein.

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04

Han, Malsuk

Über alle Mauern

Roman

Über alle Mauern

Der vorliegende Roman erschien erstmals 1981 unter dem koreanischen Originaltitel „Arumda-un yongga“ (Harmonische Lieder der Seelen). Der Autorin ist darin ein Panoramabild der modernen koreanischen Gesellschaft gelungen, das in der koreanischen Gegenwartsliteratur seinesgleichen sucht. Die Darstellung bewegt sich dabei im Spannungsfeld thematischer Gegensatzpaare, etwa Mensch und Natur, Mensch und Himmel, aber auch Individuum und Gesellschaft, Mann und Frau sowie Arm und Reich. Aus den Knotenpunkten dieser Beziehungen entsteht ein Geflecht, in das auch die Fragen nach Religion, Schicksal und Vorherbestimmung, menschlichem Handeln, Moral, Übersinnlichem, Diesseits und Jenseits, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sowie schließlich nach dem Sinn des Lebens beziehungsweise Todes eingewoben sind.

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03

Kwija, Yang

Hoffen

Roman

Hoffen

Uyôn ist neunzehn und hat die Schule geschmissen. Natürlich hat er seiner Mutter, einer frustrierten Pensionswirtin, erst einmal nichts davon erzählt. Plötzlich hat er Zeit, einigen Rätseln auf den Grund zu gehen: Wo ist seine Schwester geblieben, warum ist sein Bruder untergetaucht, welches Geheimnis verbirgt der seltsame Gast aus Zimmer Nr.9, und dann ist da auch noch Pora, das Mädchen mit den hübschesten Waden der Welt… Geradlinig erzählt, traurig, wütend und humorvoll. Ein Buch, das die Leser ins heutige Seoul führt, eine Stadt randvoll mit Menschen und Geschichten.

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