Forum K’Universale Eichstätt

Sich der Offenheit des Geistes anzuvertrauen, Denken als Abenteuer und Herausforderung zu erleben – das sind ureigenste Impulse einer Katholischen Universität. Aus diesem Impuls heraus hat eine Gruppe von ProfessorInnen der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt das Forum K’Universale Eichstätt etabliert, das aus einer interdisziplinären Ringvorlesung und sie begleitenden fachspezifischen Seminaren besteht.

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Kropač (ed.), UlrichSill (ed.), Bernhard

Gewalt

Gewalt

Gewalt hat viele Gesichter und erweist sich darin als erschreckend schreckliche Wirklichkeit. Gewalt gibt es offenbar, seit es Menschen gibt. Mythen, Märchen, Sagen, Legenden be(ur)kunden dieses anthropologische Grunddatum für die Vergangenheit, und die täglichen Nachrichtensendungen tun dies für die Gegenwart, indem sie „bad news“-Geschichten blinder Gewalt präsentieren, welche die Zuschauer/-innen und Zuhörer/-innen ebenso betroffen und beunruhigt wie rat- und sprachlos sein lassen. Gewaltforschung ist heute ein in vielen Disziplinen stetig wachsendes Feld wissenschaftlicher Betätigung. Welche Ergebnisse konnten bislang erzielt werden? Welche Lehren lassen sich aus den gewonnenen Erkenntnissen über die Entstehung, Verbreitung und Begrenzung von Gewalt ziehen? Diesen und weiteren Fragen widmen sich die Beiträge des interdisziplinären Sammelbandes, der die Buchreihe des „Forum K’Universale Eichstätt“ um einen weiteren Band bereichert.

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05

Kluger (ed.), Florian

Flucht

Flucht

Angesichts der dramatischen Situation von Flüchtlingen in Europa und weltweit sowie der politischen Brisanz der Frage nach dem Umgang mit Asylsuchenden widmet sich der vorliegende Band dem Thema „Flucht“. Er ist hervorgegangen aus einer interdisziplinären Ringvorlesung des Forum K’Universale an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Es wird ein breites Spektrum an fachlichen Zugängen zusammengeführt, sodass verschiedene Akteure und Fachgebiete zu Wort kommen. Neben der  wissenschaftlichen Reflexion werden ganz praktische, lebensnahe Aspekte beleuchtet. Nicht nur tagesaktuelle Fragen werden diskutiert, sondern auch grundsätzliche Themen angesprochen. Ebenso werden – einem universalen Bildungsauftrag verpflichtet – Konnotationen von „Flucht“ entdeckt, die man nicht von vornherein mit diesem Begriff verbindet. Insgesamt soll auf diese Weise ein differenzierter Beitrag zur gesellschaftlichen Debatte über „Flucht“ geleistet werden.

 Inhalt

I. Kirche – Staat – Gesellschaft
Stefan Heße
Kirchliches Engagement für Menschen auf der Flucht
Gerd Müller
Flucht und Migration. Die zentrale Herausforderung unserer Zeit
Dorothee Bucka
Anforderungen und Herausforderungen für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit
Jadwiga Królikowska, Jarosław Utrat-Milecki
Flüchtlinge in Polen. Daten, Probleme und Konzepte für eine Politik

 

II. Soziologie – Touristik – Wirtschaft
Joost van Loon
Fremdheit am Ort des Ausnahmezustands. Eine soziologische Betrachtung von Flucht im europäischen Kontext
Christian Nordhorn, Harald Pechlaner
Flucht und Tourismus. Neue Perspektiven der Gastfreundschaft?
Claudia M. Buch, Markus Fischer
Kapitalflucht

 

III. Theologie – Musik
René Dausner
Gott und die Städte der Zuflucht. Theologie im urbanen Zeitalter
Joachim Eck
Einmal Weltende und zurück. Die Fluchtbewegungen des Jona
Michael Hartmann
Die Fuge. Der musikalische Fluchtpunkt Johann Sebastian Bachs

 

IV. Zentrum für Flucht und Migration
Simone Rieger, Karolina Albrecht
Ein Zentrum für Flüchtlingsarbeit und Migrationsforschung an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt

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04

Sill (ed.), Bernhard

Alter(n)

Alter(n)

Die Rede von der (über)alternden Gesellschaft ist heute alltäglich. Doch was bedeutet das eigentlich: Alter(n)? Ist das Altern eine unausweichliche Konstante unseres Daseins, die „biologische Uhr“, die unablässig tickt? Oder ist es vor allem ein kulturelles Konstrukt? Altern lässt sich zum einen als soziales Phänomen beschreiben, das gesamtgesellschaftlich zu bewältigende Aufgaben mit sich bringt. Zum anderen ist es aber etwas zutiefst Individuelles: Altern kann Gewinn sein, Gewinn an Erfahrung, an Selbstachtung, an Gelassenheit – aber auch Herausforderung, wenn Körper und Geist nicht mehr ganz so „wollen, wie man selbst will“. Weil zum Altern eine individuelle und eine soziale Seite gehört, geht es alle an – nur nur „die Alten“, sondern auch die heranwachsende Generation. Wie sollen wir also mit dem Alter(n) umgehen? Zu dieser Frage möchte der vorliegende Band Denk- und Handlungsimpulse geben.

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03

Kropač (ed.), UlrichPittrof (ed.), Thomas

Bildung und Univers(al)ität

Bildung und Univers(al)ität

„Bildung“ ist ein zentrales Thema der Gegenwart. Aber was bedeutet Bildung eigentlich? Letztlich geht es um die Frage, welches Menschenbild dem Bildungsgedanken zugrunde liegt. Auf der Basis des christlichen Menschenbildes werden mittels interdisziplinärer Beiträge ausgewählte grundsätzliche Aspekte des Bildungsgedankens untersucht, die eine „dem Menschen gemäße Bildung“ heute zu berücksichtigen hätte. Das Wortspiel „Univers(al)ität“ impliziert zweierlei: einmal die Frage nach dem Spezifikum von Bildung in der Bildungsinstitution Universität, auch mit Blick auf die Schule, dann aber nicht weniger den Grundgedanken des Forum K’Universale, Bildung in einem weiten, gewissermaßen universalen Sinn zu konzipieren. An diesem Punkt ergeben sich wie selbstverständlich Brücken zum Proprium einer „katholischen“ Universität, die dem Wortsinn nach auf einen umfassenden Horizont ausgelegt ist.

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02

Kropač (ed.), UlrichSill (ed.), Bernhard

Zeitzeichen

Zeitzeichen

Im vorliegenden Band werden aktuelle Phänomene in Gesellschaft und Kirche dahin gehend befragt, inwieweit sie als Zeichen der Zeit gelesen und gedeutet werden können. Dies geschieht aus dem Blickwinkel ganz unterschiedlicher Fächer. Markant ausgeprägt ist darunter eine theologische Perspektive. Sie verdankt sich dem vom Zweiten Vatikanischen Konzil an Christinnen und Christen gerichteten Auftrag, die Zeichen der Zeit im Licht des Glaubens, also in einem Modus religiöser Weltwahrnehmung, auszulegen. Hinzu (mehr …)

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01

Sill (ed.), BernhardGien (ed.), Gabriele

Scheitern

Scheitern

Scheitern hat viele Gesichter – so viele Gesichter wie die der Menschen, die scheitern, und es stellt vieles, manchmal alles in Frage. Ist Scheitern noch „das große moderne Tabu“ (Richard Sennett)? Woran scheitern Menschen, wenn sie scheitern? Wie lässt sich Scheitern verstehen und bestehen? Wird eine einseitig negative Konnotation der Wirklichkeit des Scheiterns gerecht? Diesen und weiteren Fragen widmen sich die Beiträge des interdisziplinären Sammelbandes, der die Reihe des „Forum K’Universale Eichstätt“ eröffnet.

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