Extemporalia

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Brandl (ed.), Ludwig

Der heilige Wunibald

Pilger und Missionar

Der heilige Wunibald

Der hl. Wunibald (701–761) war der erste Heilige der Diözese Eichstätt. Als Missionar und Gründer des Klosters Heidenheim gilt er als eine der maßgeblichen Gründergestalten des Bistums Eichstätt. Wunibald, ein Bruder des hl. Willibald und der hl. Walburga und wohl ein Verwandter des hl. Bonifatius, brachte durch seine Pilgerreise als Jugendlicher nach Rom und durch seine Tätigkeit als Missionar in Thüringen, Bayern und Mainz die nötige geistliche und menschliche Erfahrung mit, um die Menschen für das Evangelium zu begeistern. Fünf fachlich ausgewiesene Autorinnen und Autoren gehen im vorliegenden Band dem Leben und Wirken dieses bedeutenden Glaubensverkünders nach. Die Beiträge befassen sich nach einem biographischen Überblick mit dem Kloster Heidenheim, mit der Spiritualität des Heiligen, mit dem Ende des 8. Jahrhunderts geltenden Verfahren der Kanonisation und mit seiner Darstellung in der bildenden Kunst. So entsteht das Bild eines Heiligen, der den Christen heute Mut machen kann, neue Wege der Verkündigung des Evangeliums – getragen vom eigenen Glauben – zu gehen.

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Naab (ed.), ErichBöttigheimer (ed.), Christoph

Weltoffen aus Treue

Studientag zum Zweiten Vatikanischen Konzil

Weltoffen aus Treue

Als Papst Benedikt XVI. in Sorge um die Einheit der Kirche im Januar 2009 die Exkommunikation der vier illegitim geweihten Bischöfe der Pius-Bruderschaft ohne erkenntliche Anzeichen aufhob, dass die Bruderschaft ihr Verhältnis zum Zweiten Vatikanischen Konzil grundlegend geändert hätte, waren Unruhe und Verwunderung, Besorgnis und Verunsicherung bei vielen katholischen Gläubigen zu spüren. Ein weites, offenes Feld voller heikler und spannender theologischer Fragen war eröffnet. Sollte aus der lebendigen Überlieferung ein bloßes Beharren auf antiquierten Formen werden? Sollte sich die Zuwendung der Kirche zur Welt im Geist des Evangeliums zur Rückwendung auf sich selbst verdrehen? War der Weg zu Gott nicht mehr der Weg Christi zu den Menschen? Waren mit der Menschenwürde verbundene grundlegende Menschenrechte plötzlich wieder zur Disposition gestellt? Die Theologische Fakultät der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt sah sich durch die Entscheidung des Papstes und die darauf folgenden Diskussionen herausgefordert, den virulenten Fragen und den mit ihnen korrespondierenden Argumenten auf den Grund zu gehen und sie im weitergehenden wissenschaftlichen Diskurs in einem Studientag abzuwägen. Die theologische Rezeption des Konzils ist noch längst nicht abgeschlossen. Der Studientag hatte  die Aufgabe, im Blick auf die aktuelle Situation der Konzilsintention näher nachzuspüren, grundlegende Aussagen in Erinnerung zu rufen und auf offene Fragen hinzuweisen. Die gesammelten Beiträge werden in diesem Band vorgelegt.

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Naab (ed.), ErichBöttigheimer (ed.), Christoph

Den Glauben nicht beherrschen, doch eure Freude unterstützen

Den Glauben nicht beherrschen, doch eure Freude unterstützen

Der Freude zu dienen, die aus dem Glauben an Christus hervorgeht, weil Gott seinen Sohn gesandt und die Welt erlöst hat, nicht diesen Glauben zu beherrschen, das sah Paulus als seine Aufgabe und sein Selbstverständnis an (vgl. 2 Kor 1,24). Diesem Anspruch weiß sich Prof. Dr. Alfred Gläßer, emeritierter Ordinarius für Fundamentaltheologie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt,in seinem weiten wissenschaftlichen Wirken und seelsorgerischen Mühen verplichtet. Mit dem vorliegenden Band bekunden seine ehemaligen Schüler und sein Lehrstuhlnachfolger ihren Dank. Schwerpunkte bilden dabei zum einen Fragen der Rationalität des Glaubens, das Verhältnis von Glaube und Vernunft in einer Katholischen Universität auf dem Areopag der Zeit und das Verständnis der Theologie, beispielhaft dargestellt im ersten Petrusbrief und im gegenwärtigen päpstlichen Lehramt sowie in der Tradition der Eichstätter Hochschule. Zum anderen werden unter den Anforderungen der Gegenwart ökumenische Problemstellungen bedacht, eine Respiritualisierung des säkularen Lebens als Chance und Aufgabe christlicher Kirchen begrüßen und angesichts der Veränderungen diözesaner Ordnungen und Strukturen nach der Spiritualität der kirchlichen Organisationsentwicklung gefragt. Angefügt ist die Bibliographie Alfred Gläßers.

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Groß (ed.), EngelbertBucher (ed.), Alexius J.

Ewiges in den armen Formen der Erde: Kirche und Kunst

Theologische Ermutigungen – Exemplarische Illustrationen – Informierende Praxisberichte

Ewiges in den armen Formen der Erde: Kirche und Kunst

Kirche und Kunst sind das: arme Formen der Erde. Beide tun das: Ewiges in sich tragen. Es gibt zwischen Kirche und Kunst diese zweifache Beziehung. Sie ist konstruktiv und kreativ. Sie ist irritierend und problemvoll. Und: immer ist sie spannend, interessant, dramatisch.
Welt, auf die zuzugehen innerste und vordringlichste Mission der Kirche ist: Welt tut sich der Kirche in Kunst auf – ihrer Theologie und ihrem Wirken. Auch moderne Kunst kann das offensiv, radikal, extrem. Ihre Affären mit der Welt sind eine Offenbarung. Die Kirche sollte ihre Sinne auf sie richten.
Die hier vorgelegten Bilder, die poetischen Texte und die Gedanken zu Affären der Kunst mit der Welt – für Theologie, Seelsorge, Katechese, Relgionsunterricht, Jugendarbeit und Spiritualität – beschwören das Heilige an Orten herauf, die man am wenigsten verdächtig, es zu beherbergen.

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