Reihen

10

Driever, Willibrord

Der geistliche Begleiter nach der Regula Benedicti

Historische, textanalytische und pastorale Perspektiven

Der geistliche Begleiter nach der Regula Benedicti

Die Benediktusregel enthält Elemente geistlicher Begleitung, die auch außerhalb des klösterlichen Lebens von Bedeutung sein können. Die hier vorliegende Untersuchung möchte daher ein Profil geistlicher Begleitung entwerfen, die sich auch auf Christen außerhalb von Ordensgemeinschaften bezieht, welche ihre Christusnachfolge in der Spiritualität des hl. Benedikt verwirklichen möchten. Dabei werden einerseits die heutige Glaubenswirklichkeit und die von ihr geprägten Menschen ernst genommen, andererseits wird die Benediktusregel in ihrem normativen Charakter für die persönliche Lebensgestaltung und als Impuls für pastorales Handeln gewürdigt.

detail

09

Fischer, Dirk

Existenz der doppelten Negation

Die Präimplantationsdiagnostik und das Selbstverständnis des geborenen Menschen

Existenz der doppelten Negation

Vielfältige Argumente wurden im Zuge der Debatte um die Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID) in der Bundesrepublik Deutschland ins Feld geführt. Fast keinerlei Beachtung fand hierbei der geborene Mensch, der aus dieser reproduktionsmedizinischen Maßnahme hervorgeht. Mit dem Argument von der Existenz der doppelten Negation wird eine alternative Betrachtungsweise auf die PID gewählt. Bei der Erhellung der Frage nach der Bedeutung, die die PID für das Selbstverständnis des geborenen Menschen zu haben vermag, eröffnen Denkansätze des französischen Philosophen Gabriel Marcel (1889-1973) anregende und die bisherige Diskussion bereichernde Perspektiven.

detail

29

Arakkal, Mons Kurian

Conferences and Synods in the Indian Church

Conferences and Synods in the Indian Church

The present study is aimed at obtaining clarity with regard to the functioning of conferences and synods in the Indian Church. Therefore, it analyses critically different activities of conferences and synods of three sui iuris churches, namely the Latin Church, the Syro-Malabar Church and the Syro-Malankara Church, to answer questions such as: Do they function in accordance with the common law of the Catholic Church? Do they function in accordance with the mind of the legislator? The study also aims to know how these three churches sui iuris function together to contribute for the good of the Church in India, by completely accepting and appreciating their autonomous power and at the same time keeping in mind that all the churches in the Catholic Church have equal rights. The focus of this study is to comprehend the extension of the competence of conferences and synods and their juridical status in the church.

detail

107

Tang, Yaoguang

Theologisches Denken bei Xu Zongze (1886–1947)

Ein Versuch der Kontextualisierung der katholischen Theologie in China in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts

Theologisches Denken bei Xu Zongze (1886–1947)

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts erfassten große gesellschaftliche Umwälzungen China, die die katholische Kirche vor riesige Herausforderungen stellten und sie zugleich sehr angreifbar machten. Vor diesem Hintergrund entstand eine neue Bewegung, die nach einer Inkulturation des katholischen Christentums in China strebte. Xu Zongze 徐宗泽 (1886–1947) war ein Vertreter dieser Bewegung, der sein theologisches Denken vor allem mittels der „Mission durch Pinsel und Tusche“ (bimo chuanjiao 笔墨传教 ), d.h. in einem umfangreichen Schrifttum, entfaltete. Sein Ansatz war dadurch gekennzeichnet, dass er sich intensiv mit den gesellschaftlichen Problemen im China seiner Zeit auseinandersetzte und diese anhand der katholischen Soziallehre zu lösen versuchte. Hierzu gehörte die Haltung zur Frauenbewegung, die Modernisierung der katholischen Erziehung in China oder das katholische Verständnis des gerechten Krieges. Diesen Versuch einer theologischen Kontextualisierung nannte er selbst „Katholisierung“ (gongjiaohua 公教化 ).

detail

75

Heckel, Noach

Das Allgemeine Dekret der Deutschen Bischofskonferenz zum Kirchenaustritt vom 15. März 2011

Der Kirchenaustritt in Deutschland aus der Sicht des katholischen Kirchenrechts

Das Allgemeine Dekret der Deutschen Bischofskonferenz zum Kirchenaustritt vom 15. März 2011

Die Deutsche Bischofskonferenz hat mit Erlass des Allgemeinen Dekrets vom 15. März 2011 unmissverständlich deutlich gemacht, dass der staatliche Kirchenaustritt eine gravierende Verletzung der communio der Kirche ist. Damit reiht sich der Erlass in die in Deutschland bestehende Tradition im Umgang mit dem staatlichen Kirchenaustritt ein. Von der mit dem Kirchenaustritt verbundenen Pflichtverletzung ist allerdings deren Ahndung zu unterscheiden, die im allgemeinen Kirchenrecht nicht geregelt ist. Dabei  muss die Ahndung stets die Schwere der jeweiligen Pflichtverletzung berücksichtigen, um den Umständen des Einzelfalls gerecht zu werden. Bei seiner eingehenden Untersuchung der Rechtsfrage kommt der Autor zum Schluss, dass über eine Nachbesserung des Dekrets nachzudenken ist, bei der insbesondere ein Abstand zur Exkommunikation als schwerster kirchlicher Strafe zu wahren ist.

detail

106

Feng, Jinxue

Die chinesisch-christliche Rezeption des Mozi am Beispiel von Zhang Chunyi (1871-1955)

Die chinesisch-christliche Rezeption des Mozi am Beispiel von Zhang Chunyi (1871-1955)

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts, als China in eine nationale Katastrophe zu steuern schien, entdeckten chinesische Gelehrte erneut die Lehren der Mo-Schule, deren Stifter Mozi 墨子  (ca. 468–376 v.Chr.) war. Seine Lehren einer allumfassenden Liebe unter den Menschen fanden weite Verbreitung und die Ähnlichkeiten zu christlichen Grundauffas sungen führten zu Versuchen, die christliche Lehre auf der Grundlage der Mo-Schule zu erläutern. Bei dieser Begegnung spielte der chinesische Gelehrte Zhang Chunyi 张纯一  (1871–1955) eine zentraleRolle. Er versuchte, die christliche Lehre auf der Grundlage der chinesischen Kultur, insbesondere der Mo-Schule und später des Buddhismus zu interpretieren. Sein religiös-intellektueller Werdegang ist das Hauptanliegen der vorliegenden Studie, darüber hinaus auch die Frage, welche Früchte diese interreligiöse Begegnung hervorbrachte und welche Richtungen sie einschlug.

detail

Münchener Theologische Studien. Systematische Abteilung

Haider, Florian

Die Würde des Christen

Die Bedeutung des Übernatürlichen für Dogmatik und Moral bei Matthias Joseph Scheeben

Die Würde des Christen

Innerhalb der katholischen Dogmatik war für den Kölner Theologe Matthias Joseph Scheeben (1835-88) kein Traktat einer so mangelhaften Bearbeitung und falschen Auffassung unterlegen wie die Lehre vom Übernatürlichen. Für ihn  begründet das Christentum jenseits des Rationalismus eine „neue und höhere Ontologie, Logik und Ethik“. Diese übernatürliche Ontologie kann dabei nur jener erkennen und verstehen, „der im Christentum nicht nur eine Anstalt für die Natur des Menschen, sondern eine Setzung einer neuen höheren Schöpfung, eines übernatürlichen Seins im Menschen annimmt.“ Letztlich kann die Wirklichkeit der Gnade in keiner Weise durch die Vernunft erkannt werden, sondern nur der Glaube kann dazu anleiten, einen Begriff von ihr zu bilden durch Analogie mit natürlichen Dingen.

detail

174

Monfrinotti (ed.), Matteo

La decretale di Papa Innocenzo I al vescovo di Gubbio Decennio

La decretale di Papa Innocenzo I al vescovo di Gubbio Decennio

La Lettera Decretale, pur datata 416, tratta problematiche che sono ancora attuali, prima fra tutte la necessità della comunione e dell’obbedienza in seno alla comunità ecclesiale, per assicurare fedele continuità all’esemplare Chiesa apostolica. La rivisitazione di elementi fondanti la prassi liturgica, richiamati nel documento di Innocenzo I, dimostrano quanto sia possibile l’insorgere di perplessità lungo il cammino della Chiesa e quindi l’esigenza di rassicuranti chiarimenti dettati dalla cattedra di Pietro, che non si rivolgono solo a una Chiesa particolare, ma assumono valore universale. Una rinnovata riflessione di carattere storico e teologico sui significati della liturgia e sul valore dei sacramenti non può che giovare all’unità della Chiesa ravvivandone la luce originaria e sollecitando studi e approfondimenti che ne arricchiscono e vivificano la missione.

detail

173

Rindone, Salvatore

Pensiero della trascendenza e pensiero della temporalità

Luigi Pareyson e Gianni Vattimo interpreti di Heidegger

Pensiero della trascendenza e pensiero della temporalità
Cover-Download

Pensiero della trascendenza e pensiero della temporalità è il binomio che risulta dall’interpretazione che Pareyson e Vattimo fanno del pensiero di Heidegger. Da questo duplice accostamento nasce la possibilità di rinvenire la genealogia del pensiero dei due filosofi italiani, nonché di rintracciare una rilettura dell’intera opera del filosofo tedesco. La divisione in due parti del saggio favorisce sia una lettura accurata circa la recezione del pensiero di Heidegger in Italia sia una sua possibile interpretazione come pensiero che si pone al crocevia della filosofia occidentale, alla fine della metafisica, e che inaugura un nuovo modo di considerare l’ermeneutica, elemento comune quest’ultimo della riflessione dei tre filosofi. La complessità di sguardi e di linguaggi che emergono da questo intreccio danno ragione di una questione interpretativa sull’ontologia e sul cristianesimo che tuttora rimane aperta: si è ancora chiamati a scegliere tra trascendenza e temporalità, oppure non esiste trascendenza che non sia già temporalità?

detail

09

Rindone, Salvatore

Pensiero della trascendenza e pensiero della temporalità

Luigi Pareyson e Gianni Vattimo interpreti di Heidegger

Pensiero della trascendenza e pensiero della temporalità

Pensiero della trascendenza e pensiero della temporalità è il binomio che risulta dall’interpretazione che Pareyson e Vattimo fanno del pensiero di Heidegger. Da questo duplice accostamento nasce la possibilità di rinvenire la genealogia del pensiero dei due filosofi italiani, nonché di rintracciare una rilettura dell’intera opera del filosofo tedesco. La divisione in due parti del saggio favorisce sia una lettura accurata circa la recezione del pensiero di Heidegger in Italia sia una sua possibile interpretazione come pensiero che si pone al crocevia della filosofia occidentale, alla fine della metafisica, e che inaugura un nuovo modo di considerare l’ermeneutica, elemento comune quest’ultimo della riflessione dei tre filosofi. La complessità di sguardi e di linguaggi che emergono da questo intreccio danno ragione di una questione interpretativa sull’ontologia e sul cristianesimo che tuttora rimane aperta: si è ancora chiamati a scegliere tra trascendenza e temporalità, oppure non esiste trascendenza che non sia già temporalità?

detail