Musikwissenschaft

Klinkhammer, Rudolf

Die Kirchenmusikhandschriften der Benediktiner in Böhmen im 18. Jahrhundert

Band 1: Die Kirchenmusikhandschriften der Abtei St. Wenzel in Braunau/Böhmen und ihre Schreiber

Die Kirchenmusikhandschriften der Benediktiner in Böhmen im 18. Jahrhundert

Im 18. Jahrhundert wurde die Musikliebe Böhmens vielfach gerühmt: „Ich hatte oftmals sagen hören, daß die Böhmen unter allen Nationen, ja vielleicht in ganz Europa am meisten musikalisch wären…“ (Charles Burney, 1773). Böhmische Komponisten und Musiker waren an vielen europäischen Höfen und Städten im Einsatz. Auch die großen Benediktinerklöster Böhmens pflegten eine ausgeprägte musikalische Kultur mit eigenen Orchestern und Hausmusikern und bewahrten in ihren Musikarchiven umfangreiche Sammlungen zeitgenössischer Kompositionen auf, wobei der Schwerpunkt auf der Kirchenmusik lag. In jahrzehntelanger Arbeit hat Rudolf Blinkhammer die kirchenmusikalischen Handschriftensammlungen der böhmischen Abteien erforscht und legt hiermit als ersten Band einen Katalog der kirchenmusikalischen Handschriften der Benediktinerabtei St. Wenzel/Braunau vor.

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Mehlem, Marcel

Das Potential von Musik in einer ganzheitlichen Seelsorge

Das Potential von Musik in einer ganzheitlichen Seelsorge
 Der Musik kommt unbestritten eine wichtige Stellung in der Seelsorge zu. Dennoch ist das Verhältnis von Seelsorge und Musik bisher nur wenig aufgearbeitet. Die vorliegende Studie möchte daher SeelsorgerInnen für die Bedeutung von Musik in der Seelsorge sensibilisieren und sie mit konzeptioneller Grundlagenarbeit und praktischen Beispielen bereichern. Dabei sollen vernachlässigte Dimensionen der Musik für die Seelsorge erschlossen werden: das Potential von Musik für alle Dimensionen des Menschseins, u.a. auch die Einbeziehung des Körpers durch die Musik. Die vorliegende Arbeit möchte nicht nur einen konzeptionellen Baustein ganzheitlicher Seelsorge besonders hervorheben, sondern auch professionelle und ehrenamtliche christliche SeelsorgerInnen dazu ermutigen, sich im Vertrauen auf einen ganzheitlichen Ansatz zu trauen, Musikalisches in die eigene Seelsorge zu integrieren.

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Schuler, Christian (ed.)Putz, Severin (ed.)Baumhof, Gregor (ed.)

Cantare amantis est

10 Jahre Haus für Gregorianik

Cantare amantis est
Seit 1996 vermittelt das Münchner „Haus für Gregorianik“ Gesangspraxis, Spiritualität und Begeisterung für den Gregorianischen Choral. Über zehn Jahre hinweg ist ein großes Netzwerk von Sängern, Freunden und Förderern des Instituts entstanden, die hinter dem Anliegen stehen, dem Gregorianischen Choral in der heutigen Zeit Ohr, Mund, Herz und Hand zu leihen. Der Wort des hl. Augustinus „Cantare amantis est“ (Es ziemt sich für den Liebenden zu singen) drückt aus, dass das Singen des Chorals eine tiefe Sehnsucht stillen und zum inneren Gebet führen kann.
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Hastetter (ed.), Michaela C.

Musik des Unsichtbaren

Der Komponist Olivier Messiaen (1908-1992) am Schnittpunkt von Theologie und Musik

Musik des Unsichtbaren

Das künstlerische Schaffen Olivier Messiaens (1908-1992), der zweifellos zu den bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts zählt, war von Beginn an zutiefst im katholischen Glauben verwurzelt. Zum 100. Geburtstag des großen Komponisten, Organisten und Lehrers veranstaltete das Martin-Grabmann-Forschungsinstitut der Ludwig-Maximilians-Universität München in Kooperation mit der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und der Friedrich-Baur-Stiftung das Internationale Symposium „Musik des Unsichtbaren“, dessen Beiträge dieser Band vereinigt. Erstmals wurde das Werk Messiaens systematisch aus der Perspektive verschiedener theologischer Einzeldisziplinen betrachtet. Neben der musikalisch-theologischen Einheit innerhalb der Kompositionen werden auch biographische Aspekte und inhaltliche Leitmotive beleuchtet, zu denen sich Messiaen immer wieder hingezogen fühlte.

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Stingl jun. (ed.), Anton

Tropen zum Kyrie

im Graduale Romanum

Tropen zum Kyrie

Die Tropen zum Kyrie im Graduale Romanum stellen zum ersten Mal jenen reichen Schatz von Melodien und Texten bereit, von dem im Graduale Romanum lediglich die Anfangsworte als Überschrift genannt sind. Tropen sind zwar seit dem Tridentinischen Konzil aus der Liturgie verbannt, aber im Ordo Cantus missae von 1972 wird wieder die Möglichkeit eröffnet, den Kyrie-Rufen einen kurzen Texteinschub (brevis tropus) voranzustellen. Hier könnte auch der ursprüngliche lateinische Kyrietropus Verwendung finden.

Ein wichtiger, gut recherchierter Beitrag zur allgemeinen Erschließung des Repertoires der mittelalterlichen Tropen, der sicher von vielen Choralscholen mit Freude aufgenommen wird (Singende Kirche 3/2011, S. 168)

Die Praxisausgabe ist hervorragend gelungen (Musica Sacra 4/2011, S. 275)

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Stingl jun. (ed.), Anton

Tropen zum Gloria, Sanctus und Agnus Dei

im Graduale Romanum

Tropen zum Gloria, Sanctus und Agnus Dei

Anders als bei den Kyrietropen, die im Graduale Romanum mit ihren Anfangsworten zitiert werden, findet man von den Tropen zum Gloria, Sanctus und Agnus Dei keine Spuren mehr in den heutigen liturgischen Büchern. Doch schon allein die Fülle der erhaltenen Tropen müsste neugierig machen auf eine bisher nur Spezialisten zugängliche mittelalterliche Welt. Aus der reichen Tropenüberlieferung wird hier eine Auswahl vorgestellt, die für Gottesdienste oder Konzerte besonders geeignet ist.

„Die für eine geübte Choralschola leicht einstudierbaren Gesänge sind eine hörenswerte Ergänzung des Repertoires des klassischen Gregorianischen Chorales“ (Musica Sacra 3/2013, S. 196).

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Saulnier, Daniel

Gregorianischer Choral

Grundlagen und Praxis

Gregorianischer Choral

Der Gregorianische Choral ist die älteste Form der abendländischen Kirchenmusik. In diesem Überblick werden Geschichte und Aufbau, Theologie und Spiritualität sowie die liturgische Funktion lateinischen Chorals in Stundengebet und Messfeier behandelt, der gesungenes Gebet sein will. Besonderer Wert wird auch auf die Darstellung der Modi und der Handschriften gelegt.

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Theißen, Ulrich

Königin der Vielfalt

Gegenwart und Geschichte der Bamberger Orgeln

Königin der Vielfalt

Die Säkularisation beraubte die meisten Bamberger Kirchen ihrer historischen Orgeln. Dafür kann Bamberg mit Instrumenten dienen, die den Orgelbau von der Romantik über den Neobarock bis zu heutigen Syntheseversuchen oder historisierenden Lösungen repräsentieren. Ausgehend vom heutigen Orgelbestand geht dieser bildreiche Überblick der Geschichte der einzelnen Instrumente nach.

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