Korea

Kim, Jung-Shin

Kirchenarchitekt Alwin Schmid

Kirchenarchitekt Alwin Schmid

Pater Alwin Schmid (1904-1978) wirkte als ein Pionier der Kirchenarchitektur in Korea. Zwischen 1937 und 1978 entwarf er ungefähr 185 kirchliche Gebäude, darunter zahlreiche Kirchen, Kapellen und Gemeindezentren. Seine späteren Werke spiegeln dabei in herausragender Weise den Geist des Zweiten Vatikanischen Konzils. Kennzeichnend für seine Bauten sind Funktionalität, eine gewisse „bescheidene“ Nüchternheit und ein hohes Maß an Anpassung an die jeweilige landschaftliche oder städtische Umgebung.

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Yi, Ki-ung

Hanok

Traditionelle Wohnhäuser Koreas

Hanok

Die traditionellen Häuser Koreas werden „Hanok“ genannt und folgen einmaligen Bauweisen. Diese ist unter anderem durch eine klare räumliche Aufteilung von Frauen-, Herren-, Gesinde-, Lagerhäuser und Ahnenschrein gekennzeichnet, aber auch durch eigene Bauformen wie Holzveranden und Fußbodenheizung. Der Überblick über diese Kulturgüter Koreas stellt in Wort, Bild und Übersichtsplänen die wichtigsten traditionellen Wohnhäuser des Landes vor.

Fotografien von See Heun-kang und Job Byoung-soo. Übersetzt von Beckers-Kim Young-ja.

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07

Park, Wan-Seo

War der Berg wirklich dort?

Autobiographischer Roman

War der Berg wirklich dort?

Januar 1951: Nach dem erneuten Vordringen der nordkoreanischen Armee wird die Millionenstadt Seoul vollständig geräumt. In der verwaisten Stadt bleibt die Familie Park zurück, die zwischen den wechselnden Kriegsfronten um ihr Überleben kämpfen muss. In ihrem autobiographischen Rückblick schildert die Autorin Wan-Seo Park das Schicksal einer verlorenen Generation, die zwischen Kommunismus und westlicher Demokratie, traditioneller Kultur und moderner Welt ihren Weg sucht.

Übersetzt von Young-Sui Chang und Regine Nohejl
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Cha, Miae

Koreanische Kunstsammlung im Missionsmuseum der Erzabtei Sankt Ottilien

Korean Art Collection at the Mission Museum of Sankt Ottilien Archabbey

Koreanische Kunstsammlung im Missionsmuseum der Erzabtei Sankt Ottilien

Seit 1909 wirken die Missionsbenediktiner in Korea. Über die Jahrzehnte hinweg entstand dabei eine umfangreiche Sammlung im Missionsmuseum des Klosters mit über 1000 Objekten an koreanischen Gemälden, Skulpturen, Keramiken, Kostümen, Handschriften oder Alltagsgegenständen. Anlässlich der Wiedereröffnung des umfassend renovierten Missionsmuseums am 17. Oktober stellt dieser Katalog die wichtigsten Objekte der Koreasammlung vor.

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05

Park, KunChung, Kyu-Hwa

Wanderer zwischen zwei Welten

Mirok Li (1899-1950) – Philosoph, Dichter, Revolutionär

Wanderer zwischen zwei Welten

Als der Medizinstudent Mirok Li im Jahr 1919 aus Korea floh, um der Verhaftung durch die japanischen Besetzer zu entgehen, fand er in Deutschland eine neue Heimat. Durch sein schriftstellerisches Werk wurde er zu einem wichtigen Vermittler zwischen koreanischer und deutscher Kultur. Sein Leben und Werk wird in dieser Biographie eingehend beschrieben.

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Link, Gertrud

Seele Du, in Sturm und Nacht...

Lieder aus der Verbannung in Korea

Seele Du, in Sturm und Nacht...

Nach der kommunistischen Machtübernahme in Korea wurden die benediktinischen Ordensleute 1949 verhaftet und in ein Arbeitslager gebracht. Die Außenwelt glaubte sie tot, bis die Ordensleute unerwartet 1954 entlassen wurden. Die Gedichte der Ordensschwester Gertrud Link erzählen von den Jahren der Kälte und des Hungers und wie der Glaube die Menschen am Leben erhielt.

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Choi, Gi-SeopKim, Hyeong-Gi

Jesus und Konfuzius

Dialog heiliger Schriften

Jesus und Konfuzius

„Die Wege, welche die Bibel und die Gespräche des Konfuzius (Lun Yu) eröffnen, sind recht unterschiedlich: Der eine geht von oben, der andere von unten aus. Aber die beiden Wege treffen im Menschen zusammen. Wo genau liegt ihr Berührungspunkt?“ (Gi-Seop Choi)

Es gibt kein Werk, welches die ostasiatische Geistesgeschichte mehr geprägt hätte, als das „Lun Yu“, die Gespräche des Konfuzius. Sie entwerfen ein Menschenbild, das geprägt ist vom Streben nach Weisheit und Tugend. Dagegen ist die Kultur des Westens tiefgreifend vom Denken der Bibel geprägt, die als Offenbarung Gottes an den Menschen verbindliche Wegweisung gibt. Die Autoren versuchen aus ihrem koreanischen Hintergrund heraus, Brücken zwischen den Kulturen von Ost und West zu schlagen. Bei einer vergleichenden Lektüre der heiligen Schriften entdecken sie Unterschiede, aber auch überraschende Gemeinsamkeiten.

2. überarbeitete Auflage 2010

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Hong, Sungwon

Krieger und Sänger

Krieger und Sänger

Kim Kibom ist tot. Wer ist dieser Mann gewesen, der einst das Zeug zum Klassenbesten hatte, der mehr als zehn Jahre lang von der Außenwelt isoliert in einem abgelegenen Gebirgstal lebte und viele Jahre die Aufforderung, sich einen neuen Personalausweis ausstellen zu lassen, ignorierte? Ein Schulfreund und der Besitzer des Unfallwagens, durch den Kim Kibom zu Tode kam, machen sich auf die Suche nach der Vergangenheit eines Mannes, der alles andere als gewöhnlich war. Eindringliche Erzählungen aus dem koreanischen Alltag.

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Zoh, Johann

Koreanische Ästhetik

Koreanische Ästhetik

Der Überblick über das koreanische Kunstschaffen spannt einen weiten Bogen von der frühen Höhlenmalerei der Goguryeo-Ära, über die vollendeten Buddha-Plastiken der Shilla-Zeit, die einzigartige Grüne Keramik, die Buddha-Malereien der Goryeo-Zeit, die anmutige Weiße Keramik, die naturalistische Landschaftsmalerei der Joseon-Epoche bis hin zu Tanz, Dichtung, Gartenbaukunst und Architektur. Dabei wird als Merkmal einer besonderen koreanischen Ästhetik ein Hang zum Schlichten und ein ausgeprägter Naturbezug herausgearbeitet. Aufgrund der zahlreichen Beispiele verschafft der Autor einen tiefen Einblick in die Welt östlichen künstlerischen Schaffens.

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Dondorfer O.S.B. (ed.), Witgar

Schicksal in Korea

Deutsche Missionare berichten (1944-1954)

Schicksal in Korea

Die Rückkehr von 42 deutschen Benediktinermissionaren und -missionarinnen nach Deutschland, die jahrelang im kommunistisch besetzten Nordkorea verschollen waren, fand 1954 ein viel beachtetes Medienecho. In Erlebnisberichten werden die letzten Jahre der Missionsabtei Tokwon unter japanischer, russischer und nordkoreanischer Herrschaft lebendig und die schwere Zeit im Strafgefangenenlager Oksadok, in dem viele Missionare ihr Leben hingaben.

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