Ordensgeschichte

Wodrazka (ed.), Paul BernhardDusek (ed.), Markus

Antonio Gallonio: Leben des hl. Philipp Neri

Die älteste Biographie über Philipp Neri

Antonio Gallonio: Leben des hl. Philipp Neri

Näher als Pater Antonio Gallonio (1556-1605), der Verfasser der hier vorliegenden Lebensbeschreibung Philipp Neris (1515-1595), kam kein anderer Biograph dem Heiligen. Viele Jahre begleitete er Philipp durch sein Leben und wich ihm auch in Leiden und Tod nicht von der Seite. So erklären sich die einmaligen Einsichten, die Gallonios Biographie in Philipps Lebensumfeld, die Anfänge des Oratoriums sowie das Leben und Wirken des Heiligen gewährt.

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09

Dalarun (ed.), Jacques

Das neuentdeckte Franziskusleben des Thomas von Celano

Das neuentdeckte Franziskusleben des Thomas von Celano

Was hat Franziskus im 13. Jahrhundert gewollt und wirklich umgesetzt? Das beschäftigt die Forschung bis heute. Im Jahr 2015 wurde eine bisher unbekannte Lebensbeschreibung aus den Jahren kurz nach seinem Tod entdeckt, die der Franziskusforschung neue Einsichten vermittelt. Die vorliegende Textausgabe bringt erstmals eine deutsche Fassung der „Vita brevior“ des Thomas von Celano.

Übersetzt und herausgegeben von Leonhard Lehmann und Johannes Schneider

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Lohre, MariaGleichenstein, Christa von

„Handeln, nicht klagen!“

Lebensbild von Pater Cyprian Mayr OSB (1907-1992). Gründer des Säkularinstituts Sankt Bonifatius

„Handeln, nicht klagen!“

Wer war Pater Cyprian Mayr OSB, dessen Gründung – das Säkularinstitut Sankt Bonifatius – heute auf drei Kontinenten wirkt? Das hier vorgelegte Lebensbild möchte Einblick geben in den familiären Hintergrund, prägende biografische Erlebnisse, das Leben als Mönch der Abtei Schweiklberg und den Weg zu seinem Lebenswerk, dem Säkularinstitut Sankt Bonifatius. Dabei wird besonders das Charisma seines Wirkens und die Ausbreitung seines Werkes vorgestellt.

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50

Bestle-Hofmann, Verena

Unus liber de sancto Benedicto

Das Benediktskompendium des Jean de Stavelot und die Klosterreform des 15. Jahrhunderts

Unus liber de sancto Benedicto

In den Jahren 1432-1437 schrieb und illuminierte der Lütticher Benediktinermönch Jean de Stavelot in der Abtei Saint-Laurent einen Codex, den der Verfasser in einer Chronik als unus liber de sancto Benedicto aufführt. Die von kunsthistorischer Seite bisher weitgehend unbeachtete Handschrift enthält Texte zum Leben und Wirken des hl. Benedikt sowie eine Abhandlung zum klösterlichen Leben. Das Kompendium ist mit 92 Miniaturen überaus reich ausgestattet. Eine typologisch instrumentierte Bilderfolge zum Leben des hl. Benedikt auf 35 Doppelseiten ist einzigartig in der ordenseigenen Bildtradition. Mit diesem, sich annähernd durchgehend auf den Ordensgründer beziehenden Text- und Bildprogramm stellt die Handschrift ein bemerkenswertes Zeugnis der monastischen Selbstvergewisserung eines Benediktinerklosters im 15. Jahrhunderts dar. Die vorliegende Publikation liefert erstmals eine grundlegende Untersuchung der Sammelhandschrift – im Zentrum steht dabei die Erforschung der ungewöhnlichen typologisierenden Benediktsvita – sowie eine geistes- und sozialhistorische Studie zu Entstehung, Verwendungszweck und Adressatenkreis des Buches vor dem Hintergrund benediktinischer Klosterreform im 15. Jahrhundert.

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03

Glaßner OSB (ed.), GottfriedNiederkorn-Bruck (ed.), Meta

Universität und Kloster

Melk als Hort der Wissenschaftspflege im Bannkreis der Universität Wien – fruchtbarer Austausch seit 650 Jahren

Universität und Kloster

Seit 650 Jahren gibt es eine enge Verbindung zwischen der Universität Wien und dem Kloster Melk. Schon in der Stiftungsurkunde der Wiener Universität vom 12. März 1365 wird der Melker Abt Johannes Radenbrunner (1360–1371) als Zeuge genannt. Der reich illustrierte Band dokumentiert einen regen  Wissenstransfer zwischen Universität und Kloster, der durch zahlreiche Dokumente, Handschriften, Urkunden und andere Erinnerungsstücke belegt wird.

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Egger, Gottfried

Sie lebten wie Franz und Klara

Franziskanische Zeugnisse durch die Jahrhunderte

Sie lebten wie Franz und Klara

Franziskus und Klara von Assisi haben zahllose Menschen inspiriert. Ihre Form einer radikalen Gottesnachfolge im Geist der Armut und der Liebe zum Mitmenschen und zur Schöpfung prägten die Kirche und Gesellschaft nachhaltig. In sechzig Lebensgeschichten wird gezeigt, wie unterschiedlich das Charisma franziskanischer Christusnachfolge durch die Jahrhunderte hindurch gelebt wurde und gelebt werden kann.

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09

Häring, Scholastika

Einander Geschwister sein ...

Communio Internationalis Benedictinarum (CIB). Studie zur rechtlichen Entwicklung der Beziehungen benediktinischer Frauengemeinschaften untereinander und zur Confoederatio Benedictina (1965–2009)

Einander Geschwister sein ...

Communio Internationalis Benedictinarum (CIB) – dieser Name bezeichnet seit 2001 die Gesamtheit der Gemeinschaften der Benediktinerinnen, die mit der Benediktinischen Konföderation konsoziiert sind. Mit der Verabschiedung der ersten Statuten für diesen Zusammenschluss 2002 und der Änderung des Ius Proprium der Benediktinischen Konföderation 2004 wurden die notwendigen rechtlichen Schritte unternommen, um die Communio Internationalis Benedictinarum „unter dem Schirm“ der Konföderation zu errichten. Der Zusammenschluss der benediktinischen Frauengemeinschaften, der mit dem erwähnten Dreischritt seine äußere rechtliche Gestalt gewann, blickt jedoch auf eine längere und mit manchen Hindernissen verbundene Vorgeschichte zurück. Neben der Darstellung der rechtshistorischen Entwicklung geht die vorliegende Studie der Frage nach dem gemeinsamen Charisma der benediktinischen Frauengemeinschaften nach, die die Genese der rechtlichen Strukturen und Normen in nicht unerheblichem Maße begleitete und prägte.

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69

Ferg, Günther

„Ihr seid gesandt“

Rechtsgestalt und Charisma der Kongregation der „Armen Schulschwestern von Unserer Lieben Frau“. Eine ordensrechtsgeschichtliche Untersuchung

„Ihr seid gesandt“

Darstellung des Eigenrechts der Armen Schulschwestern seit der Gründung durch Karolina Gerhardinger (1843) bis heute. Ausgehend vom Ordensrecht des 19. Jahrhunderts und dem zeitgenössischen Mädchenbildungswesen wird dabei der Schwerpunkt auf Rechtsmaterien gelegt, die beispielgebend und rechtsbildend gewirkt haben.

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